Darum will FSV-Torjäger Ronny König kein Fußballgott sein

"Komm' ran auf zehn Zentimeter!" Ronny König (l.) hat gegen Zeiss-Keeper Raphael Koczor gut lachen. Er bezwang ihn zweimal.
"Komm' ran auf zehn Zentimeter!" Ronny König (l.) hat gegen Zeiss-Keeper Raphael Koczor gut lachen. Er bezwang ihn zweimal.  © Picture Point/Kerstin Kummer

Zwickau - „Hol den Vorschlaghammer, Sie haben uns ein Denkmal gebaut [...]“, heißt es im Songtext zu „Denkmal“ einem Lied der deutschen Pop-Rock-Band „Wir sind Helden“.

Ronny König würde diese Zeilen definitiv unterschrieben, würde jemand auf die Idee kommen, ihm in Zwickau ein Denkmal zu setzen.

Selbst der in anderen Fußballstadien gern verwendete Namenszusatz „Fußballgott“ beim Verlesen der Startelf ist dem bodenständigen Torjäger nicht ganz geheuer: „Um Gottes Willen, sowas ist nicht in meinem Interesse. Ich will, dass wir als Mannschaft Erfolg haben. Wer die Tore letztlich macht, ist mir Wurst.“

Anerkennung hat der 34-jährige Angreifer trotzdem verdient. In der Vorsaison steuerte König starke 15 Treffer zum Klassenerhalt des FSV Zwickau bei, avancierte damit mannschaftsintern zum Toptorjäger. In dieser Spielzeit ist er schon wieder ganz der „King“, gingen bisher sechs der 14 Saisontore auf sein Konto. „Das ist bereits eins mehr, als in der Hinrunde der letzten Saison. Wir werden aber auch nicht so eine Rückrunde spielen“, stapelt der gebürtige Lichtensteiner tief.

Deshalb sei es umso wichtiger, in dieser Herbstrunde mehr Zähler zu sammeln, als letztes Jahr. Damals gingen die Westsachsen mit 17 Punkten in die Winterpause. Aktuell sind es 16.

„Wir fahren nach Osnabrück um zu gewinnen. Wenn wir mit einem Unentschieden zurückkehren, ist das auch nicht verkehrt“, will König nach der Sonnabendpartie gegen den VfL Osnabrück (14 Uhr) mindestens den Abstand gewahrt wissen. Nur eine Niederlage ist tabu:

„Wenn wir verlieren, sind die auf drei Punkte ran. Das darf nicht passieren!“


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