Eine Welt zusammengebrochen: SCP-Coach trauert nach Abstieg

Steffen Baumgart (45) war nach dem Spiel den Tränen nahe.
Steffen Baumgart (45) war nach dem Spiel den Tränen nahe.

Paderborn - Das 0:0-Unentschieden gegen den VfL Osnabrück und der gleichzeitige 1:0-Sieg von Werder Bremen II gegen VfR Aalen besiegelten das Schicksal vom SC Paderborn. Der Club von der Pader muss nun den bitteren Weg in die Regionalliga antreten (TAG24 berichtete).

Letztendlich war die Punkteteilung mit den Osnabrückern zu wenig für den SCP. Der späte 1:0-Treffer in Bremen sorgte dafür, dass die Mannschaft zum dritten Mal hintereinander absteigen muss.

"Für uns alle ist eine Welt zusammengebrochen", sagte nach der Partie der Coach der Paderborner und machte erst gar keinen Hehl daraus, wie es im inneren von ihm aussieht. Dabei sah es bis kurz vor Schluss so gut für die Truppe des 45-Jährigen aus. Doch dann traf Dominic Volkmerin der 85. Minute für die Bremer und versetzte den SCP in eine Schockstarre.

Auch Christian Strohdiek konnte es nicht wahr haben. "Das ist unglaublich, wenn man sieht, was hier vor ein paar Jahren aufgebaut wurde", erklärte der 29-Jährige, der Anfang dieser Saison zu den Paderborner gewechselt war gegenüber des Kickers.

Aber nicht nur sportlich geht die Talfahrt des SCP weiter. Auch finanzielle Sorgen beschäftigen den Club. So äußerte sich der Trainer mit den Worten: "Morgen wird es noch mehr weh tun", zu der wirtschaftlichen Situation des Vereins.

Wie es also mit den Ostwestfalen weitergeht ist fraglich.


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