Emmerlings Bilanz nach 0:4-Klatsche: "Einfach nur schlecht"

Das Ziel Klassenerhalt geht nur über Teamgeist - auch wenn Emmerling die Mannschaft scharf kritisiert.
Das Ziel Klassenerhalt geht nur über Teamgeist - auch wenn Emmerling die Mannschaft scharf kritisiert.

Paderborn - 45 Minuten lang sah alles nach einer ausgeglichenen Partie zwischen dem SC Paderborn und dem VfR Aalen aus. Doch noch vor der Pause schlug Aalen zu - das Spiel endete 4:0 für die Hausherren.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sprach Paderborns Trainer Stefan Emmerling über die "ganz, ganz bittere Niederlage. Wir haben gerade in der ersten Halbzeit sehr viel Kontrolle auf das Spiel gehabt, haben es aber trotz optischer Überlegenheit versäumt, Druck auf das gegnerische Tor zu bekommen."

Es habe die nötige "Durchschlagskraft gefehlt" und auch das erste Tor "hätte verhindert werden können." In der 45. Minute fiel das 1:0 nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Paderborner, die sich "durch dieses Gegentor aus dem Spiel" haben bringen lassen.

"In der zweiten Halbzeit war es dann einfach nur schlecht. Wir haben da keinen Zug Richtung Tor entwickeln können und waren dann auch zu fehlerhaft in der Defensive und haben den Gegner zu den Gegentoren eingeladen", so Emmerlings Fazit.

Der 51-jährige Fußballlehrer wollte nichts schönreden: "Wir haben dann teilweise in Überzahl das dritte und vierte Gegentor bekommen, was dann so nicht passieren darf, weil in der Endabrechnung kann dann auch jedes Tor entscheidend sein.

Du kannst mal ein Spiel verlieren, aber wir brauchen natürlich eine Mannschaft, die sich dagegen stemmt und das war dann gegen Ende des Spiels dann auch nicht mehr zu erkennen."

Ob Emmerling selbst überhaupt noch Hoffnung auf den Klassenerhalt habe, beantwortete er so: "Die Mannschaft muss natürlich über 90 Minuten anders auftreten, sonst werden wir es nicht schaffen."


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