SCP-Coach tritt auf die Euphoriebremse

Hat allen Grund zum Lachen: SCP-Trainer Steffen Baumgart ist bisher ungeschlagen.
Hat allen Grund zum Lachen: SCP-Trainer Steffen Baumgart ist bisher ungeschlagen.

Paderborn - Der SC Paderborn ist zurzeit das Maß aller Dinge in der Dritten Liga. Am Samstag geht es zum Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Erfurt, die bisher nicht so stark gestartet sind. Trainer Steffen Baumgart (45) warnt dennoch vor dem Gegner.

Der SCP befindet sich in blendender Verfassung: Nicht nur, dass das Team mit 10 Punkten aktuell Tabellenführer sind, sondern auch weil sie mit dem FC St. Pauli einen harten Brocken im DFB-Pokal bezwungen haben (TAG24 berichtete).

Trotzdem geht Baumgart nicht von einer einfachen Begegnung aus: "Ein schweres Auswärtsspiel. Erfurt wird alles dran setzen, uns den Schneid abzukaufen." Er lobte auf der Pressekonferenz vor allem die "sehr gute Defensivleistung" von RWE.

Sogar der Bundesligist 1899 Hoffenheim, hatte im DFB-Pokal hart daran zu knabbern. Dennoch gilt für den SCP die Devise: "Wollen nach vorne spielen, Torchancen kreieren."

Natürlich tritt der 45-Jährige auf die Euphoriebremse: "Unsere positive Bilanz ist natürlich schön, aber wir wissen auch, dass es umschlagen kann. Wir arbeiten täglich hart."

Um die positive Serie beizubehalten, sei es für die Mannschaft wichtig, auf dem Boden zu bleiben, erklärte der Trainer weiter. Zumal der SCP in der vergangenen Saison eigentlich schon Weg vom Fenster war.

Baumgart ergänzte anschließend: "Versuchen von Spiel zu Spiel die Leistung zu bringen. Wollen uns etablieren, um Schritt für Schritt nach oben zu kommen."

Da aktuell keine Spieler verletzt sind, geht Steffen Baumgart davon aus, keine Veränderungen zum Pokalspiel gegen den FC St. Pauli vorzunehmen.


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