Glücklicher 2:1-Sieg: SCP dreht dank Wassey die Partie

SCP-Akteur Robin Krauße (23, li.) hat keine kreativen Akzente im Spiel setzen können.
SCP-Akteur Robin Krauße (23, li.) hat keine kreativen Akzente im Spiel setzen können.

Paderborn - Im Westfalen-Duell am Samstag zwischen dem SC Paderborn und Preußen Münster hätten die Vorzeichen kaum unterschiedlicher sein können. Der SCP hatte die letzten sechs Spiele allesamt gewonnen, hingegen Münster nur ein Punkt aus den letzten vier Partien geholt.

Aus diesem Grund baute Club-Trainer Steffen Baumgart (45) auf die Spieler, die ihm die letzten Wochen Erfolg einbrachten. Einzig Thomas Bertels (30) rückte für Christopher Antwi-Adjej (23) in die Startelf, der mit einer Fußprellung auf der Bank saß.

Der Ex-Arminen-Coach und heutige Preußen-Trainer, Benno Möhlmann (63), schraubte ordentlich an der Anfangself und veränderte die Mannschaft auf sechs Positionen, im Vergleich zum letzten Spiel gegen den FSV Zwickau.

Zehn Minuten dauerte es, ehe ein erstes Raunen durchs Stadion ging. SCP-Stürmer Dennis Srbeny (23) war nach einer Flanke von rechts frei vorm Tor, konnte das Leder per Kopf jedoch nicht im Tor unterbringen.

Die Domstädter waren bemüht, die sichere Abwehr von Münster zu durchbrechen, konnten aber keine entscheidenden Nadelstiche setzen. Und dann wurde es das erste Mal brandgefährlich im Strafraum vom SCP.

Die Preußen kombinierten sich sauber in den Sechszehner und die Murmel landete bei Moritz Heinrich (20), der mit einem rechten Hammer ins obere Eck einschoss. Das war die 1:0-Führung für die Gäste.

In der 36. Spielminute war Baumgart gezwungen, den ersten Wechsel vorzunehmen. Srbeny musste verletzt raus, dafür kam Neuzugang Marlon Ritter (22). Dennis Srbeny erlitt eine Fußverletzung bei einem Pressschlag im gegnerischen Strafraum.

Massih Wassey (29, re.) traf gegen Preußen Münster doppelt.
Massih Wassey (29, re.) traf gegen Preußen Münster doppelt.

Unverändert kamen die Mannschaften aus den Kabinen. Sofort übernahm der SCP das Kommando und versuchte, die schwache erste Halbzeit vergessen zu machen.

Allerdings blieb die Baumgart-Elf weitestgehend ideenlos und die Kreativspieler der letzten Wochen, Massih Wassey (29) und Robin Krauße (23) agierten sehr blass. Auch Knipser Sven Michel (27) konnte sich nie entscheidend durchsetzen.

Ohne Zielstrebigkeit und guten Kombinationen, gelang es dem SCP nicht, die solide Defensive der Preußen zu knacken.

Aus dem Nichts fiel der Ausgleich für den Club: Ben Zolinski (25) setzte sich auf dem rechten Flügel durch und spielte die Murmel am Strafraum quer auf Wassey. Der Linksfuß zimmerte den Ball dann aus knapp 20 Metern unhaltbar ins untere rechte Eck.

In der 79. Spielminute hatte der SCP die Chance, das Westfalen-Duell für sich zu entscheiden. Der Schiedsrichter entschied auf Handelfmeter gegen Preußen Münster.

Massih Wassey trat an und vollstreckte eiskalt in die Mitte! Durch den Doppelpack des 29-Jährigen drehte der Tabellenführer die Partie.

Es blieb beim 2:1 für den SC Paderborn. Somit feierte die Baumgart-Elf den siebten Sieg in Folge und blieb das 18. Spiel unter dem 45-Jährigen ungeschlagen. Zudem ist der SCP weiter Spitzenreiter der Dritten Liga.


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