Nach glücklichem SCP-Sieg steht der Schiri im Mittelpunkt

Die Fans des SC Paderborn können mit dem Saisonstart mehr als zufrieden sein.
Die Fans des SC Paderborn können mit dem Saisonstart mehr als zufrieden sein.

Erfurt/Paderborn - Ob ein hart umkämpfter Arbeitssieg oder ein glücklicher Sieg mit Unterstützung vom Schiedsrichter: Der SC Paderborn grüßt nach dem 1:0-Sieg in Erfurt (TAG24 berichtete) mit vier Siegen, einem Unentschieden und 13 Punkten von Platz zwei der Tabelle.

Doch ein fader Beigeschmack bleibt: Das Tor in der 33. Minute hätte nicht zählen dürfen. Dennis Srbeny hatte den Ball klar aus dem Toraus weiter auf Sven Michel geleitet, der nur noch einschieben musste.

RWE-Trainer Stefan Krämer war dementsprechend bedient nach der Partie: "Der Schiedsrichter hat das Spiel entschieden. In der Kabine herrscht Totenstille. In den ersten 30 Minuten war auf beiden Seiten kaum Torgefahr zu erkennen. Normalerweise geht es mit einem Remis in die Pause."

Nach einem Foul von Lukas Boeder ging Ahmed Waseem Razeek in der 90. Minute im Strafraum zu Boden, doch der Unparteiische Markus Wollenweber ließ weiterspielen. Jens Möckel beschwerte sich, Wollenweber kam zu Fall und zog Rot gegen Möckel.

In der 90. Minute kam Schiri Markus Wollenweber zu Fall und zog die Rote Karte für Jens Möckel.
In der 90. Minute kam Schiri Markus Wollenweber zu Fall und zog die Rote Karte für Jens Möckel.

"Kurz vor Schluss war das ganz klar Elfmeter für Erfurt", so SCP-Coach Steffen Baumgart nach dem Spiel.

Erfurts Keeper Philipp Klewin ging sogar noch weiter: "Wir reden hier davon, welcher Spieler ist drittligatauglich, aber was die Schiedsrichter hier Woche für Woche abliefern, das ist nochmal eine ganz andere Geschichte - wenn man halt für so einen Aufwand, den man betreibt, keineswegs belohnt wird - Woche für Woche.

Es sind ja mehrere Fehlentscheidungen, die können sich auch mal summieren, dann kann ein Schiedsrichter auch mal einen Fehler wieder gutmachen, aber so ist das an Lächerlichkeit nicht zu überbieten", ließ er vor der Telekom-Kamera seinem Ärger freien Lauf.

Am Sonntagabend (18 Uhr) wird in der ARD-Sportschau der SCP-Gegner für die zweite Runde des DFB-Pokals ausgelost. In der Liga geht es für die Paderborner am Freitag (19 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den SV Meppen weiter, Erfurt muss Samstag (14 Uhr) zum VfR Aalen.


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