Van der Biezen knallt den SCP zum Sieg im Westfalen-Duell

Torjubel über die 1:0-Führung: Koen van der Biezen lässt sich von seinem Team feiern.
Torjubel über die 1:0-Führung: Koen van der Biezen lässt sich von seinem Team feiern.

Paderborn - Der SC Paderborn stand im Westfalen-Duell gegen SC Preußen Münster mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg hilft zum Ziel Klassenerhalt. Durch einen frühen Treffer gelang dieser Erfolg.

Schon vor der Partie hat der SCP prominente Unterstützung im Abstiegskampf erhalten. In einem Twitter-Tweet hat der ehemalige Club-Kapitän Uwe Hünemeier seinem alten Verein Mut zugesprochen.

Personell hat Trainer Steffen Baumgart die Startelf auf drei Position verändert: Tim Sebastian kehrt für Lukas Boeder zurück in die Innenverteidigung, Koen van der Biezen kommt für Zlatko Dedic in die Spitze und Sebastian Heidinger für Thomas Bertels auf die Außenbahn.

Alle Veränderungen sorgten schon früh für Furore: In der 2. Spielminute setzte sich Marcus Piossek auf der linken Seite durch und spielte einen flachen Pass auf van der Biezen, der frei vor dem Keeper zum 1:0 einschob.

Insgesamt war es ein stürmischer Beginn der Paderborner, die den Preußen kaum Luft zum Atmen ließen. Nicht mehr weiterspielen konnte Tim Sebastian, der nach einem Kopfballduell mit einer Platzwunde am Boden liegen blieb. Für ihn kam Lukas Boeder ins Spiel.

Die Partie musste wegen starkem Unwetter zehn Minuten unterbrochen werden.
Die Partie musste wegen starkem Unwetter zehn Minuten unterbrochen werden.

Paderborn hat lediglich eine Gästechance zugelassen, als Adriano Grimaldi nach einem Freistoß nur haarscharf am Kasten von Lukas Kruse vorbeiköpfte (40.). Das war's in Halbzeit eins.

Paderborn kam ohne Veränderung aus der Pause. Münster wechselte einmal: Lennart Stoll kam für Sinan Tekerci in die Partie. Die Akteure waren noch nicht lange draußen, als der Schiedsrichter, Christof Günsch, die Partie wegen eines starken Gewitters unterbrechen musste. Nach etwa zehn Minuten warten ging es weiter.

Auch in Hälfte zwei zeichnete sich dasselbe Bild wie in Halbzeit eins ab. Paderborn machte Druck und Münster hat keine Antwort darauf gefunden. So hätte van der Biezen fast sein zweites Tor erzielen können.

Robin Krauße schlug einen langen Ball in den Strafraum, den der Rechtsaußen Ben Zolinski nicht sauber in die Mitte spielen konnte. So verpuffte die Chance im Nichts.

Zum Ende der Partie musste der SC Paderborn nochmal eine Druckphase von Münster überstehen. Doch gefährlich konnten sich die Preußen nicht mehr vors SCP-Tor durchspielen.

Weil Bremen II zeitgleich beim FSV Frankfurt mit 4:0 gewonnen hat, gibt es nun am letzten Spieltag in Osnabrück (Sonntag, 13.30 Uhr) ein echtes Endspiel für den SCP.

SCP-Trainer Steffen Baumgart pfiff seine Elf zum fulminanten Start nach vorne.
SCP-Trainer Steffen Baumgart pfiff seine Elf zum fulminanten Start nach vorne.

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