SCP-Neuzugang Tietz beeindruckt von seinem neuen Trainer

Seit der U14 war der 20-Jährige bei der Braunschweiger Eintracht.
Seit der U14 war der 20-Jährige bei der Braunschweiger Eintracht.

Paderborn - Philipp Tietz ist erst 20 Jahre alt, aber er redet schon wie einer der Großen! Im Winter wechselte er von Eintracht Braunschweig zum Drittligisten SC Paderborn und er fühlt sich richtig wohl.

"Die Mannschaft hat mich super aufgenommen", erzählte der kontaktfreudige Braunschweiger im Interview mit der Neuen Westfälischen. "Mir kommt das so vor, als wenn ich hier schon ein paar Monate bin." Auch wenn ein Wechsel gut tut: "Das war schon schwer für mich", gab er zu.

Cheftrainer Steffen Baumgart sei ein "Trainer, der das Spiel selbst an der Seitenlinie mitlebt." Und noch mehr als das: "Er lebt Fußball, die Mannschaft und den Verein", sagte der 20-Jährige sichtlich beeindruckt von seinem neuen Coach.

An sich selbst hat er große Ansprüche. "Mein Ziel ist es, mich sportlich weiterzuentwickeln. Ich weiß die Konkurrenz zu schätzen." Mit Dennis Srbeny, Koen van der Biezen und anderen stehen dem 20-Jährigen einige Stürmer im Weg.

Dass der SCP nicht ins Trainingslager fährt und lieber auf den heimischen Plätzen bleibt, stört ihn nicht. "Da muss man nicht Geld ausgeben." Bereits in den ersten Gesprächen habe er gespürt, dass im Club ein großes Vertrauen in alle Verantwortlichen herrscht.

Am 20. Januar (14 Uhr) startet der Sportclub in Chemnitz in die zweite Hälfte der Saison in einer "robusten Liga". Für den 20-Jährigen sei der "Auftakt sehr sehr wichtig". Noch wichtiger auch als das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den FC Bayern München.

Die Auslosung gegen den Rekordmeister ist abgehakt, denn "momentan ist die Liga wichtiger." Sehr erfahrene Worte für einen jungen Spieler!

"Er lebt den Fußball", sagt Tietz über seinen Trainer.
"Er lebt den Fußball", sagt Tietz über seinen Trainer.  © DPA

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