FSV-"Wachsers" Appell: Nicht nur wollen, sondern machen!

Toni Wachsmuth kämpft als Leitwolf an vorderster Front. Und hält den Kopf hin, so wie hier bei der gefährlichen Aktion von Meppens Benjamin Girth.
Toni Wachsmuth kämpft als Leitwolf an vorderster Front. Und hält den Kopf hin, so wie hier bei der gefährlichen Aktion von Meppens Benjamin Girth.

Zwickau - Als Kapitän geht Toni Wachsmuth stets voran. Egal ob mit körperlichem Einsatz auf dem Rasen oder verbal auf dem Spielfeld, in der Kabine und gegenüber den Medien - „Wachser“ kämpft als Leitwolf an vorderster Front. So auch zuletzt bei Preußen Münster.

Dort dirigierte der Abwehrchef die Viererkette zum ersten Zu-Null der laufenden Saison. Gleichzeitig erzielte der 30-Jährige in der 56. Spielminute nach Eckball von René Lange per Kopf den 2:0-Endstand.

Die Weichen stellte er aber schon vor Anpfiff auf Sieg: „Unter der Woche haben wir im Training immer genug geackert, uns dafür aber nicht belohnt. Es reicht nicht immer nur zu wollen, man muss auch machen.“

Im Kunstunterricht heißt es ja auch: „Kunst kommt von Können und nicht von Wollen: Sonst hieße es Wunst.“ Und die Kunst, auf die sich der FSV versteht, ist es, Fußball zu arbeiten, jeden Zweikampf anzunehmen, kurzum 90 Minuten zu malochen.

So wie Wachsmuth, der sich seit geraumer Zeit mit hartnäckigen Muskelproblemen im Oberschenkel rumplagt. Gegen die Preußen stand er trotzdem über die volle Distanz seinen Mann.

Sämtliche Lobhudelei perlt aber am Thüringer ab: „Wenn ich sehe, was Ronny König in 90 Minuten zeigt, das sollte uns allen Respekt abnötigen!“ Der Sturmtank erzielte in Münster den Führungstreffer und gehörte einmal mehr zu den Aktivposten - auch verbal.

„King und ich müssen lautstark vorangehen. Das heißt aber nicht, dass wir generell die Einzigen sind, die den Weg vorgeben. Jeder ist angehalten, sich bei uns auf seine Art einzubringen“, stellt Wachsmuth klar.


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