Blüht Dynamos Akaki Gogia gegen die Kleeblätter wieder auf?

Da zappelt der Ball im Netz: Akaki Gogia hat gerade zum 2:0 gegen Fürth getroffen - nur eines seiner beiden Tore gegen die Kleeblätter.
Da zappelt der Ball im Netz: Akaki Gogia hat gerade zum 2:0 gegen Fürth getroffen - nur eines seiner beiden Tore gegen die Kleeblätter.

Dresden - „Bärenstarker Dynamo-Sieg dank Gogia.“ Das war Ende November die Schlagzeile nach dem 2:1-Heimsieg der Schwarz-Gelben gegen Greuther Fürth. Wiederholt sich am Freitag in Franken die Geschichte?

Coach Uwe Neuhaus hat diese Woche seine Spieler dafür zumindest „gestreichelt“. Der 57-Jährige sah nach nur einer Niederlage in zuletzt acht Spielen keinen Grund, die Keule auszupacken: „Ich glaube, das Richtige zur richtigen Zeit zu tun, ist das kleine Geheimnis. Streicheln statt verhauen, das war angebracht.“

So durften sich seine Kicker beim Paintball austoben und freischießen für Fürth. „Die Mannschaft hatte Spaß, von daher war‘s ein Erfolg“, so Neuhaus.

Ob der Stratege die Lockerheit fürs Zweitliga-Duell herausgekitzelt hat? Die Kleeblätter hatten zwar zuletzt ihren Lauf (neun Spiele ohne Niederlage) mit zwei Niederlage beendet, sind aber alles andere als einfach zu bespielen.

Faire Gegner mit gemeinsamer Vergangenheit: Akaki Gogia und Ex-Dynamo Marcel Franke (l.) kickten von 2013 bis 2015 gemeinsam beim Halleschen FC.
Faire Gegner mit gemeinsamer Vergangenheit: Akaki Gogia und Ex-Dynamo Marcel Franke (l.) kickten von 2013 bis 2015 gemeinsam beim Halleschen FC.  © Lutz Hentschel

„Es wird darauf ankommen, dass wir Vorteile im Ballbesitz haben, gute Ideen offensiv entwickeln und kreativ sind“, so der Dynamo-Coach. Er hofft, dass seine Spieler sich etwas vom Champions-League-Duell Monaco gegen Dortmund abgeschaut haben: „Monaco hat richtig gut gestanden und sobald sie in Ballbesitz waren, wurden sie gefährlich.“

Mit anderen Worten, Stefan Kutschke & Co. müssen ihre Stärke wieder ausspielen. Ein Blick auf die Statistik zeigt: Dresdens Pfund ist im Vergleich zu den Franken die Offensive - 45 Tore ballerten die Sachsen, Fürth lediglich 29. Und deshalb wäre es doppelt wichtig, dass ein Langzeitverletzer wieder zu seiner Form findet - Akaki Gogia (Sprunggelenk).

Mit seinem Torinstinkt und seiner Kreativität kann er Dynamo Impulse geben. „Jeden Tag, an dem Akaki seine Verletzung nicht mehr spürt, hilft ihm an die 100 Prozent wieder ranzukommen. Seinem Einsatz steht nichts im Wege“, so der Coach.

Mit frei geschossenen Köpfen und einem wieder stärker werdenden Gogia, der wie Kutschke ein Spiel entscheiden kann, sollten die Schwarz-Gelben heute drei Punkte einfahren. Ohnehin lässt ihr Trainer eins nicht zu: „Es kann nicht normal sein, dass wir die letzten fünf Spiele nicht mehr funktionieren.

Das lasse ich nicht gelten.“ Für ihn ist es jetzt eine „Charakterfrage“. In Fürth soll deshalb ein Sieg her.

Gelingt Gogia erneut ein Doppelpack gegen die Kleeblätter?
Gelingt Gogia erneut ein Doppelpack gegen die Kleeblätter?  © Lutz Hentschel

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