Selfies mit dem lila Schwein: So wollen die Ultras Dynamos Strafe zahlen

Beim Heimspiel gegen Aue am 30. April ließen die Fans das lila Schwein durch's Stadion schweben. 
Beim Heimspiel gegen Aue am 30. April ließen die Fans das lila Schwein durch's Stadion schweben.   © picture point/Sven Sonntag

Dresden - Respekt, das ist mal eine richtig clevere Idee: Die Ultras Dynamo haben sich zum Sachsenderby am Sonntag etwas Geniales einfallen lassen.

Kleiner Rückblick: Im Derby in der vergangenen Saison hatten die Fans beim Heimspiel am 30. April gegen den FC Erzgebirge Aue im Block heimlich ein lila Schwein mit dem Aufdruck des "W" und der gekreuzten Hämmer mit Helium befüllt und dann durch's Stadion schweben lassen.

Bei der Aktion, die viele witzig fanden, verstand der Deutsche Fußball-Bund aber überhaupt keinen Spaß. Und so floss die Aktion in eine 20.000-Euro-Strafe ein, die der Verein im Juli wegen des Schweins und diverser anderer Vergehen aufgebrummt bekam.

Die Strafe ist lange durch und bezahlt. Deshalb wollen die Ultras am Sonntag mit einer Schwein-Selfie-Aktion das Geld für eine drohende Strafe für das Pokalspiel gegen RB Leipzig (Bullenkopfwurf, Feuerzeuge aus dem Block) sammeln. 

Unter dem Aufruf "Wir lassen die Sau nochmal raus" erklären die Ultras auf ihrer Homepage, wie die Aktion funktioniert. Witzig wird erklärt, dass das Schwein nach der DFB-Strafe ja nun Stadionverbot habe.

Deshalb wird das Objekt auf der Cockerwiese gegenüber der Eisdiele am Georg-Arnhold-Bad aufgeblasen. Die Fans können dann dort ein Selfie mit dem Schwein schießen und müssen dafür eine kleine Spende abgeben.

Man darf gespannt sein, wie viele Fans scharf auf das Selfie mit dem Schwein sind und wie viel Geld am Ende zusammenkommt.