Gestern erstes Training, heute Dynamo-Startelf? Mlapa will sofort angreifen

Peniel „Penny“ Mlapa ist kein Kind von Traurigkeit,trat sofort selbstbewusst auf.
Peniel „Penny“ Mlapa ist kein Kind von Traurigkeit,trat sofort selbstbewusst auf.  © Lutz Hentschel

Dresden - Peniel Kokou Mlapa, kurz „Penny“ genannt, sprüht voller Tatendrang und ist torhungrig. Dynamos spätester Neuzugang zeigt sich selbstbewusst und will sofort angreifen. Am Donnerstag noch seine erste Trainingseinheit - am Freitag (18.30 Uhr) gegen Greuther Fürth schon in der Startelf?

In Bochum zuletzt aus dem Kader gestrichen, dann mit Togo auf Länderspielreise und nun im Trikot von Dynamo. „Die letzten Tage waren sehr aufregend. Ich freue mich, nun hier zu sein“, sagte der 1,93 m große Angreifer bei seinem ersten Auftritt in Dresden.

Lange zog sich sein Wechsel hinaus, bis etwa eine halbe Stunde vor Transferschluss. An ihm selbst soll das nicht gelegen haben: „Zwischen Dynamo und mir, das war schnell klar. Die Vereine haben ein bisschen länger gebraucht.“

Eins ist klar: Mlapa ist nicht nach Dresden gekommen, um auf der Bank zu sitzen - er will spielen, am besten sofort. „Ich habe die ganze Vorbereitung in Bochum mitgemacht - ich bin körperlich fit und bereit“, so der Mittelstürmer. Der 26-Jährige ist zudem mit viel Selbstvertrauen angereist.

Erstes Training bei Dynamo: Neuzugang Peniel Mlapa.
Erstes Training bei Dynamo: Neuzugang Peniel Mlapa.  © Lutz Hentschel

Er beschreibt sich selber nicht nur als groß, gut am Ball und torgefährlich, sondern geht dabei sogar noch einen Schritt weiter: „Die Art Spieler, wie ich es bin, haben wir hier nicht im Kader. Deswegen wollten Sportdirektor und Trainer mich haben.“

Stürmer werden ja meist an ihren Toren gemessen. Und dass der Deutsch-Togolese Tore erzielen kann, wissen auch die Dresdner Fans. Letztes Jahr im November schoss er den späten Ausgleichstreffer für den VfL im DDV-Stadion. „Damals war es ein wichtiges Tor für Bochum.“, blickt Mlapa zurück.

Druck verspürt er aber deswegen nicht. „Ich habe bemerkt, dass die Offensivspieler in Dresden viele Torchancen bekommt. Wenn ich diese nutze, wird das eine ordentliche Saison“, sagt „Penny“, der für Dynamo damit noch Gold wert werden könnte.

In Bochum traf der Stürmer vergangene Spielzeit acht mal ins gegnerische Tor. Ein konkretes Ziel hat er sich für Dresden noch nicht gesetzt, meint aber: „Ich will Tore erzielen. Wäre schön, wenn ich diese Saison mehr schaffe.“ Dann kann er heute ja gleich damit anfangen.


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