Traum-Eigentor von Aosman beschert Dynamo bittere Niederlage

Ein Traumtor - leider ins eigene Tor. Aias Aosman ist der Pechvogel des Abends. Marvin Schwäbe hatte keine Chance.
Ein Traumtor - leider ins eigene Tor. Aias Aosman ist der Pechvogel des Abends. Marvin Schwäbe hatte keine Chance.  © Lutz Hentschel

Fürth - Der Schuss ging nach hinten los! Dynamos „Paintballer“ haben ihre Auswärtspartie bei der SpVgg Greuther Fürth durch ein unfassbares Eigentor von Aias Aosman mit 0:1 (0:0) verloren.

Dynamo-Coach Uwe Neuhaus ließ für seine Verhältnisse regelrecht rotieren und besetzte drei Positionen neu. Für Jannik Müller, Niklas Kreuzer und Niklas Hauptmann rückten Giuliano Modica, Fabian Müller und Aias Aosman in die Startelf.

Neuhaus hatte sich in dieser Woche als Psychologe betätigt und seine Mannschaft zum Paintball geschickt, um die Köpfe der zuletzt frustriert wirkenden Profis „freizuschießen“. Zumindest begannen die Sachsen diesmal nicht ganz so schläfrig und uninspiriert wie zuletzt, überstanden die Auftaktphase ohne größere Probleme.

Einzig Florian Ballas sorgte mit seinem Querpass vorm Strafraum in die Beine des Gegners für eine Schrecksekunde. Doch Patrick Sontheimer schob den Ball links am leeren Tor vorbei (19.).

Im Hinspiel gelang Akaki Gogia noch ein Doppelpack. Im Rückspiel (hier gegen Patrick Sontheimer) ging er leer aus.
Im Hinspiel gelang Akaki Gogia noch ein Doppelpack. Im Rückspiel (hier gegen Patrick Sontheimer) ging er leer aus.  © Lutz Hentschel

Nach vorn passierte bei den Dresdnern auf der Baustelle des Sportpark Ronhof allerdings nicht viel - oder eher nichts. Weil auch die „Kleeblätter“ vor den 10775 Zuschauern wenig anzubieten hatten, bewegte sich die Partie insgesamt auf einem recht überschaubaren Niveau. Dass es sportlich praktisch um nichts mehr ging, bekamen offensichtlich die meisten Akteure nicht aus ihren Köpfen.

Das änderte sich auch nach der Pause zunächst kaum. Immerhin hatte Dynamo in der 53. Minute durch Ballas die erste, kleine Chance - sinnigerweise per Kopf. Akaki Gogia sorgte dann mit seinem Solo und seinem Schuss schon fast für ein Highlight - drüber (61.).

In der 74. Minute hatte dann Aosman seinen Auftritt - leider. Der kleine Mittelfeldmann versenkte eine Flanke von Fürths Veton Berisha fast schon artistisch von der Strafraumgrenze mit dem Schienbeinschoner. Allerdings im eigenen Tor! Dynamo-Keeper Marvin Schwäbe war beim 63,3 km/h schnellen und platzierten Ball völlig chancenlos. Was für ein kurioses Eigentor!

In der 85. Minute hatte Gogia den Ausgleich auf dem Fuß, schoss nach einem Abpraller aber übers Tor. Das war es an einem insgesamt enttäuschendem Abend.

Fabian Müller klärt hier gegen Veton Berisha.
Fabian Müller klärt hier gegen Veton Berisha.  © Lutz Hentschel

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