Dynamo: Hefele kann über Erdmann nur lachen

Da gingen sie noch gemeinsam gegen den Kontrahenten vor: Michael Hefele und Dennis Erdmann.
Da gingen sie noch gemeinsam gegen den Kontrahenten vor: Michael Hefele und Dennis Erdmann.

Von Dirk Löpelt

Rostock - Am Tag der deutschen Einheit stand beim Ostduell eine gespaltene Persönlichkeit im Fokus.

Naja, eigentlich war Dennis Erdmann nur eine Randfigur.

Im Vorfeld hatte der ehemalige Dynamo-Verteidiger, der sich selbst als charakterlich zwiegespalten bezeichnete, seinen Ex-Verein mit markigen Sprüchen provoziert.

Hansa werde Dynamo die erste Niederlage der Saison beibringen und er freue sich schon auf die traurigen Gesichter seiner ehemaligen Mitspieler.

Auf dem Platz war davon dann nicht mehr so viel zu sehen.

Ein Bild aus gemeinsamen Dynamo-Zeiten. Am Sonnabend konnte nur Michael Hefele (r.) lachen. Dennis Erdmann zeigte sich als schlechter Verlierer.
Ein Bild aus gemeinsamen Dynamo-Zeiten. Am Sonnabend konnte nur Michael Hefele (r.) lachen. Dennis Erdmann zeigte sich als schlechter Verlierer.

Bis auf zwei Szenen: In der 14. Minute foulte er Justin Eilers, hielt mit gestrecktem Bein drüber. Und nach seiner Attacke gegen Marvin Stefaniak sah er Gelb - schon die achte in dieser Saison.

Dynamos Kapitän Michael Hefele, einst ein dicker Kumpel von Erdmann (bis sich das Verhältnis deutlich abkühlte), konterte Erdamanns Ansagen so:

„Vor dem Spiel hatten die die große Fresse. Aber mehr als auf die Knochen hauen können die nicht. Das Foul an Eilers war eine klare Rote Karte!“ Und direkt an Erdmann gerichtet meinte Hefele: „Hunde, die bellen, beißen nicht...“

Erdmann wiederum hatte seine ganz eigene Sicht aufs Spiel: „Dynamo war nicht souverän, aber hat drei glückliche Tore gemacht. Was die machen, sieht sicher aus, aber das ist es nicht.“ Naja.


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