Drei Großtaten! Kevin Broll ist angekommen im Dynamo-Tor

Dresden - Er ist angekommen! Ohne Kevin Broll hätte sich Dynamo wohl eher wieder komisch angeschaut. Gut gespielt, aber verloren - das wäre eine mögliche Schlagzeile gewesen.

Kevin Broll ist bei Dynamo angekommen.
Kevin Broll ist bei Dynamo angekommen.  © Lutz Hentschel

So hieß sie: gut gespielt und gewonnen. Ein Garant dafür war der Keeper, der zweimal bravourös sein Team vor einem Rückstand rettete und auch mit dem letzten Schuss der Partie den Dreier festhielt.

Mit dem Pokalspiel gegen Dassendorf scheint bei Kevin Broll der Knoten geplatzt zu sein. Schon da konnte er zeigen, was er kann.

Gegen Heidenheim zeigte er keine Schwächen, im Gegenteil. In der ersten Hälfte parierte Broll einen nicht ganz leicht zu haltenden Schrägschuss von Jonas Föhrenbach, kurz nach der Pause glänzte er nach einer Ecke gegen Oliver Hüsing und mit dem Abpfiff begrub er das Leder unter sich, nachdem Denis Thomalla abgezogen hatte.

Auch mit Ball am Fuß sah es dieses Mal souverän aus. Sonderlob für den Keeper?

"Da bin ich vorsichtig mit einem Sonderlob", sagte Trainer Cristian Fiel. "Er ist unser Torhüter. Ein guter Torhüter hält auch mal einen Unhaltbaren. Er hat es gut gemacht - wie viele andere auch", gab Fiel das Lob lieber an alle weiter.

Leistungssteigerung bei Dynamo-Keeper Kevin Broll

Mit seinen Paraden sicherte Broll den ersten Saisonsieg für Dynamo ab.
Mit seinen Paraden sicherte Broll den ersten Saisonsieg für Dynamo ab.  © imago images/Dennis Hetzschold

Aber "Brollo" war genau in diesen Szenen da, als alles zur anderen Seite hätte kippen können. Heidenheim hatte nicht viele Chancen, dafür gute. "Ob ich angekommen bin, das müsst ihr entscheiden", sagte er mit einem leichten Lächeln.

"Ich versuche jedes Spiel so zu spielen, dass ich keinen reinbekomme. Dass es so gut geklappt hat, ist gut für mich, gut fürs Team und gut für die Tabelle. Darauf kann man aufbauen."

Es war kein Vergleich mehr zum ersten Heimspiel. Lag es vielleicht auch an der großen Kulisse, an der Lautstärke, war dies gewöhnungsbedürftig? Er kannte ja nur die minimale Heimkulisse aus Großaspach. "Ja, klar. Es war auf alle Fälle eine kleine Umstellung", antwortete Broll.

"Da muss man anders agieren in so einem Stadion. Da versteht man das eine oder andere Wort nicht. Da ist man nach dem Spiel bisschen heiser. Es ist schon überragend, vor so einer Wand zu stehen." Angekommen halt!

Mehr zum Thema Dynamo Dresden:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0