Ex-Dynamo Schubert fühlt sich wohl auf Schalke: Wird er bald die neue Nummer 1?

Dresden - Es war das Thema im vergangenen Sommer: die Wechsel-Farce um Torhüter Markus Schubert, der Dynamo den Rücken kehrte und sich dem FC Schalke 04 anschloss. Dennoch kommt der 21-Jährige immer wieder gern heim nach Dresden und drückt der SGD in diesen sportlich schweren Tagen die Daumen.

Markus Schubert steht für den gesperrten Alexander Nübel im Tor.
Markus Schubert steht für den gesperrten Alexander Nübel im Tor.  © Swen Pförtner/dpa

Schubert hat sich im Ruhrpott gut eingelebt. Er wohnt mit seiner Freundin zusammen und hat nur einen kurzen Weg zum Vereinsgelände. "Außerdem läuft es auch sportlich gerade sehr gut. Da ist es nochmal einfacher, dass man sich wohlfühlt", erklärte der Keeper gegenüber TAG24.

Schalke hat die Hinrunde auf Platz 5 abgeschlossen, punktgleich mit dem großen Rivalen Borussia Dortmund.

Auch persönlich kann sich "Schubi" nicht beschweren. Als Ersatzkeeper setzte sich der gebürtige Freiberger zu Beginn der Saison auf die Bank. Bis Alexander Nübel am 15. Spieltag für einen brutalen Kung-Fu-Tritt die Rote Karte sah und für vier Partien gesperrt wurde.

Seitdem hat Schuberts Stunde geschlagen. Drei Tage vor Heiligabend absolvierte er sein zweites Erstliga-Spiel von Beginn an. "Das hat viel Spaß gemacht, das ist eine geile Bundesligamannschaft", so Schubert. Gegen Borussia Mönchengladbach und Bayern München folgen zum Start der Rückrunde definitiv zwei weitere Partien.

Schubert hofft auf Klassenerhalt von Dynamo

Markus Schubert wechselte nach der Saison 2018/2019 zu Schalke 04.
Markus Schubert wechselte nach der Saison 2018/2019 zu Schalke 04.  © Lutz Hentschel

Und wer weiß: Vielleicht wird Schubert bei den Königsblauen nun sogar zur Nummer 1 befördert. Denn der Stammtorhüter Nübel hat bereits seinen Abschied im Sommer 2020 erklärt und geht zu Rekordmeister München. Ein Wechsel, der im Verein und bei den Fans auf Unmut stieß.

Eine ähnliche Situation also, wie sie Schubert in Dresden am eigenen Leib erfuhr. "Ich denke, da kommen noch ein paar geile Jahre auf mich zu", prophezeite "Schubi" bereits einen Tag vor Nübels Erklärung. Und im Sommer steht ja mit der "U21"-Nationalmannschaft noch das Olympia-Turnier in Tokio an.

Persönlich hat Schubert letztlich alles richtig gemacht, rechtzeitig den Absprung aus Dresden geschafft, er ist nun nicht Teil der Dynamo-Krise. "Bewerten will ich das nicht", antwortete der Keeper auf die Frage nach dem bisherigen Abschneiden seines Ex-Klubs.

"Ich fiebere aber jedes Wochenende mit, versuche, mir jedes Spiel anzuschauen." Klar, dass er den Dynamos den Klassenerhalt wünscht.

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