Durchbruch bei Dynamo: Für Löwe und Atilgan war es ein gutes Jahr

Dresden - Mit 42 Punkten und Tabellenplatz 12 war die vergangene Spielzeit für Dynamo nicht gerade von Erfolg gekrönt, aber auch nicht die schlechteste - eher Durchschnitt.

Zwei Youngster, ein Routinier: Justin Löwe, Osman Atilgan und Patrick Ebert (v.l.).
Zwei Youngster, ein Routinier: Justin Löwe, Osman Atilgan und Patrick Ebert (v.l.).  © Lutz Hentschel

Mindestens zwei Spieler werden dieses Fußballjahr aber für immer in Erinnerung behalten: Mittelfeldakteur Justin Löwe und Angreifer Osman Atilgan spielten beide ihre erste Profi-Saison.

Erst vor zwei Jahren wechselte Atilgan aus Oldenburg in die A-Jugend von Dynamo. Vor einem Jahr schaffte er den Aufstieg in den Profikader und zeigte schon in der Vorbereitung, dass er das Zeug dazu hat.

In der kompletten Hinrunde schaute "Ossi" noch zu, seit der Rückserie stehen beim 19-Jährigen zehn Einsätze zu Buche.

„Zugeben, ich habe gar nicht damit gerechnet, dass es überhaupt so viele werden“, blickt er auf ein unvergessliches Fußballjahr zurück.

„Außerdem habe ich mein erstes Saisontor gemacht - ich bin total zufrieden.“

Sein Debüt-Treffer: Osman Atilgan (r.) netzt zum 1:0 gegen Bielefeld ein.
Sein Debüt-Treffer: Osman Atilgan (r.) netzt zum 1:0 gegen Bielefeld ein.  © Lutz Hentschel

Löwe schaffte in der vergangenen Saison Ähnliches: Vier Einsätze und ein Tor im Sachsenderby in Aue. „Das war schon eine intensive Saison, es ist viel passiert in diesem Jahr“, blickt er zurück. Nun braucht "Leo" ein bisschen Zeit und Ruhe für sich, um das alles zu verarbeiten. „Das war definitiv eine besondere Saison!“

Im Gegensatz zu Atilgan ging Löwe einen kleinen Umweg. Weil er in der Saison 2017/18 nicht zum Zuge kam, ließ sich "Leo" für ein halbes Jahr zum FC Oberlausitz Neugersdorf ausleihen. "Das war die richtige Entscheidung", resümierte er damals nach seiner Rückkehr. "Ich würde es im Nachhinein nochmal genauso wieder machen."

Nun genießt Löwe vor allem unter Trainer Cristian Fiel einen richtig guten Stand im Team. 99 Prozent seiner 123 Spielminuten sammelte der 20-Jährige unter der Leitung des Spaniers.

Zwei Wege, ein Ziel: Für die kommende Saison wollen beide Youngster wieder so viel wie möglich Einsätze sammeln. Während sich Löwe, der defensivere Part, eine „ruhigere Saison“ für den Verein wünscht, lebt Atilgan sein Stürmer-Gen aus: „Ich will wieder voll angreifen!“

Hochwichtiges Tor: Justin Löwe (Nummer 34) erzielt beim Sachsenderby in Aue das 2:1 für Dynamo.
Hochwichtiges Tor: Justin Löwe (Nummer 34) erzielt beim Sachsenderby in Aue das 2:1 für Dynamo.  © picture point/Sven Sonntag

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