Heißer Oktober: Dynamos ziehen Ostderby-Bilanz

Dresden - 2:2, 1:1 und 0:0 - drei Unentschieden aus den drei Derbys gegen Magdeburg, Aue und Union. Dynamos Oktober: Ein Monat mit gemischten Gefühlen.

Patrick Ebert durfte nach seiner Gelbsperre in Berlin wieder ran.
Patrick Ebert durfte nach seiner Gelbsperre in Berlin wieder ran.  © Lutz Hentschel

"Das wird ein heißer Oktober", meinte Rico Benatelli vor der dem ersten Ostduell gegen Magdeburg. Bis dato hieß es für die Schwarz-Gelben nur Sieg oder Niederlage.

Die drei Remis, die danach folgten, sind unterschiedlich zu beurteilen. "Das in Magdeburg sicherlich negativ", blickt Patrick Ebert zurück. "Das gegen Union dafür positiv und gegen Aue war ich nicht dabei. Das sollen andere beurteilen."

Die endgültige Abrechnung, welcher Ostverein in den direkten Duellen die meisten Punkte sammelte, hebt sich Ebert für die zweite Saisonhälfte auf: "Wenn wir in der Rückrunde die beiden Heimspiele gewinnen und auswärts einen Punkt einfahren, bin ich zufrieden."

Abwehrspieler Sören Gonther zieht daraus mentale Schlüsse: "Was uns stärker macht, ist, dass wir von diesen Spielen keins verloren haben. Letzte Saison wäre das sicher anders ausgegangen."

Auch der Cheftrainer Maik Walpurgis lässt sich nicht lumpen, eine Bilanz zu ziehen. Sein Fazit: "Ganz klar zwei Punkte zu wenig! Die müssen wir uns nun woanders wiederholen." Und damit soll bereits am Freitag begonnen werden.

Nach dem Tore-Abwärtstrend will der Coach gegen den Tabellen-Sechzehnten aus Sandhausen wieder einen Dreier einfahren. "Dazu müssen wir uns gerade in der Offensive mehr durchsetzen. Außerdem wollen wir die Energie der Fans aufsaugen und dafür sorgen, dass die Zuschauer ein erfolgreiches Spiel erleben", so Walpurgis.

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