Baris Atik ballert Dynamo zum Sieg gegen Paderborn, doch die können trotzdem Jubeln

Dresden - Glückwunsch an beide Teams! Dank Dreifachtorschütze Baris Atik (18./37./63.) gewann Dynamo Dresden am letzten Spieltag der Saison 2018/19 mit 3:1 gegen den SC Paderborn und Philipp Klement (10.). Und doch: beide Teams feierten - Dresden den Sieg und Paderborn den direkten Aufstieg.

Baris Atik erzielte ganze 3 Tore.
Baris Atik erzielte ganze 3 Tore.  © Lutz Hentschel

Emotional wurde es bereits vor Anpfiff, als Dynamos Co-Trainer und zugleich „U19“-Coach Matthias Lust sowie die Spieler Aias Aosman, Rico Benatelli, Erich Berko, Dario Dumic und Marius Hauptmann mit Applaus für ihre schwarz-gelben Verdienste verabschiedet wurden. Für den wechselwilligen Torwart Markus Schubert gab es hingegen ein gellendes Pfeifkonzert.

Kapitän und Abwehrchef Jannik Müller führte die Dresdner aufs Feld, die vor 30.575 Zuschauern noch einmal richtig Engagement zeigten. Doch zunächst gaben die Gäste den Ton an.

Weil die Paderborner hoch verteidigten geriet auch SGD-Keeper Patrick Wiegers unter Druck. Ein Abspielfehler vom 29-Jährigen lud Sven Michel (8.) zum Schuss ein, der aber verzog. Treffsicherer zeigte sich Philipp Klement (10.).

Mit einer Körpertäuschung kochte er Dumic ab und traf aus zentraler Position ins rechte Eck zum 1:0 für den Aufsteiger.

Hier netzt Atik zum 2:1 ein.
Hier netzt Atik zum 2:1 ein.

Davon ließen sich die Schwarz-Gelben aber nicht verunsichern, vielleicht wachte auch dadurch die Dresdner Offensive erst richtig auf. Nach einem Eckball jonglierte Baris Atik (18.) halb am gegnerischen Sechzehner und ließ dabei zwei Gegenspieler alt aussehen. Mit einem satten Schuss, der vom Pfosten an den Rücken des SCP-Keepers Leopold Zingerle sprang und von da an hinter die Linie hoppelte, erzielte der Deutsch-Türke den 1:1-Ausgleich.

Haris Duljevic hatte in der 25. Minute die Führung auf dem Fuß, nachdem Niklas Kreuzer sich auf der linken Seite durchtankte und zurücklegte.

Dafür erwies sich der Bosnier wenig später als Vorbereiter. Paderborn vertändelte einen Eckball, Duljevic schickte handlungsschnell seinen Mitspieler Atik (37.) auf die Reise. Der 24-Jährige schloss den Konter mit einem beherzten Sololauf und dem Treffer zum 2:1 ab.

Unglaublich! Noch einen drauf legte Atik (63.) mit seinem dritten Treffer. Kreuzer rannte über links an, sah den mitgelaufenen Atik und bediente ihn. Der quirlige Offensivkünstler nahm zwar erst das Tempo raus, vollendete dann aber zum 3:1.

Mit einem starken Auftritt verabschiedeten sich die Dynamos somit in die Sommerpause.

Am Ende konnte der SC Paderborn trotzdem Jubeln.
Am Ende konnte der SC Paderborn trotzdem Jubeln.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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