Dynamos Sport-Geschäftsführer Minge gesteht Fehler ein

Dresden - Dresden und sein Anspruch. Oft war er überhöht, im Grunde nur die Aufstiegssaison 2016/17 entsprach allen Erwartungen.

Ralf Minge räumt Fehler ein. (Archivbild)
Ralf Minge räumt Fehler ein. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

Die letzten beiden Jahre hat Dynamo "nur" die Klasse gehalten, obwohl es mehr sein sollte. Diesmal tritt Sportgeschäftsführer Ralf Minge nicht nur auf die Bremse, er gesteht sogar Fehler ein.

Die betreffen vor allem das letzte Jahr. "Auf unserem Tisch liegt – wenn eine Mannschaft drei Trainer in einem Jahr hat, dann tut ihr das nicht gut", sagt er.

Uwe Neuhaus musste nach dem 2:3 im Pokal in Rödinghausen schon Ende August gehen, Nachfolger Maik Walpurgis überstand den Februar nicht, dessen Nachfolger Cristian Fiel schaffte am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt.

In diese Saison startete Minge daher fast schon demütig. "Wir gehen immerhin ins vierte Zweitligajahr in Folge. Das hatten wir so auch noch nicht." Von Zielen, die die Mannschaft erdrücken könnten, ist keine Rede. Das tut fast schon richtig gut, das zeugt von Augenmaß.

"Wir wollen uns stabilisieren, unseren Weg weitergehen. Das ist für mich das alles entscheidende. Wir werden schon noch einige Zeit im Hauptfeld mitlaufen müssen, bevor wie die Spitze attackieren können", erklärt Minge und ergänzt:

"Union ist dafür ein gutes Beispiel." Die Berliner sind zehn Jahre im Hauptfeld mitgelaufen, haben sich Stück für Stück verbessert und sind jetzt aufgestiegen.

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