Aosman gibt zu: Ich habe gespuckt!

Aias Aosman gab zu, gespuckt zu haben.
Aias Aosman gab zu, gespuckt zu haben.

Frankfurt/dresden - Das DFB-Sportgericht ließ sich nicht erweichen: Dynamos Mittelfeldspieler Aias Aosman (22) bleibt für vier Spiele gesperrt. Das wurde nach der mündlichen Verhandlung am Freitagmittag in Frankfurt entschieden.

Damit folgte das Gremium dem vorangegangenen Einzelrichterurteil des Sportgerichts vom 3. Dezember 2015.

Aosman kann sogar froh sein, dass es „nur“ vier Spiele sind. Der DFB-Kontrollausschuss hatte während der Sitzung im Hermann-Neuberger-Haus sogar eine Sperre von fünf Spielen beantragt. Dem folgte das Gericht allerdings nicht.

Aosman kann somit erst beim Heimspiel gegen den FSV Mainz II. am 30. Januar wieder ins Geschehen eingreifen.

„Nach der Beweisaufnahme stand unstrittig fest, dass Aias Aosman seinen Münsteraner Gegenspieler Benjamin Schwarz angespuckt hat, was Herr Aosman während der Verhandlung auch eingeräumt hat und zudem weitere Fernsehaufnahmen belegt haben“, erklärte Stephan Oberholz, der als stellvertretender Vorsitzender des DFB-Sportgerichts die Verhandlung leitete.

„Das Spucken war gezielt und hat Herrn Schwarz im Gesicht getroffen. Dies stellt eine höchst unschöne Unterart der Tätlichkeit dar und war entsprechend zu sanktionieren“, so Oberholz.

Gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts kann Aosman binnen einer Woche Berufung vor dem DFB-Bundesgericht einlegen.

Fotos: Picture Point/Roger Petzsche; MDR Livestream


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