Nach der knallharten Analyse ging Dynamo auf Betriebsausflug

Gruppenbild mit e-Golfs: Dynamo machte am Dienstag einen Betriebsausflug in die Gläserne Manufaktur, wo die Elektrofahrzeuge von VW mittlerweile produziert werden.
Gruppenbild mit e-Golfs: Dynamo machte am Dienstag einen Betriebsausflug in die Gläserne Manufaktur, wo die Elektrofahrzeuge von VW mittlerweile produziert werden.  © Lutz Hentschel

Dresden - Wenn’s in der Firma mal nicht rund läuft, kann ein Betriebausflug unter Umständen helfen. Die Dynamos jedenfalls nutzten am Dienstag ihren, um die Batterien - wenn schon nicht aufzuladen - zumindest zu schonen.

Vor der inzwischen traditionellen Freizeit-Maßnahme mussten sich die Profis aber noch einmal intensiv mit dem leidigen Thema Heimniederlage beschäftigen.

Am Vormittag gab es die befürchtet detaillierte Analyse der 0:4-Pleite gegen den SV Sandhausen. Die würde sogar Trainer Uwe Neuhaus so schnell wie möglich vergessen. „Sandhausen? War da was?“, fragte der 57-Jährige süffisant, um dann doch ernsthaft zu antworten: „Ja, abgeschlossen“, meinte er. Und: „Finger in die Wunde gelegt, definitiv. Aber jetzt blicken wir nach vorne!“

Dass ihn vor allem die Art und Weise des Auftretens missfallen hat, machte er noch einmal deutlich: „Fakt ist, dass wir sicherlich zum einen etwas überrascht waren, wie offensiv Sandhausen an die Sache rangegangen ist, sie absolut am Limit gespielt haben, was Mentalität angeht und uns damit schon bisschen beeindruckt haben. Man kann sagen: Haben wir nach 15 Minuten gemerkt und dann kann man sich darauf einstellen. Hatte ich auch gedacht. Aber irgendwie hat jeder einzelne, haben wir aber auch als Mannschaft zu viele Fehler gemacht und keinen guten Tag erwischt. Sollte so nicht nochmal passieren.“

Wer sein Auto liebt, der schiebt - oder so ähnlich: Aias Aosman (hinten) und Niklas Kreuzer „testeten“ jedenfalls dieses VW-Forschungsfahrzeug.
Wer sein Auto liebt, der schiebt - oder so ähnlich: Aias Aosman (hinten) und Niklas Kreuzer „testeten“ jedenfalls dieses VW-Forschungsfahrzeug.  © Lutz Hentschel

Am Nachmittag konnten Neuhaus, seine Truppe inklusive Frauen, Freundinnen und Kindern dann auf andere Gedanken kommen.

Mit sechs e-Golfs ging es zu einer Besichtigungstour in die Gläserne Manufaktur. Anschließend wurde Richtung Moritzburg gestartet, wo es in „Adams Gasthof“ ein gemeinsames Essen gab.

Und da Sportler ja grundsätzlich den Wettbewerb lieben, gab es auch eine kleine „Challenge“: Wer verbraucht mit seinem e-Golf auf der 18-km-Strecke den wenigsten Strom und schont die Batterie am meisten?

Gas im herkömmlichen Sinne kann man in einem Elektroauto wohl auch nicht geben. Gas im übertragenen Sinne sollen die Dynamos dann am Sonntag in Bochum geben und auf dem Rasen Kilometer fressen. Damit es nicht die nächste böse Überraschung gibt.

Dynamo-Kapitän Marco Hartmann (r.) schob wirklich: Und zwar den Kinderwagen seines Sohnemanns (5 Monate) - Freundin Julia blieb immer an der Seite. Hinten Torwart Marvin Schwäbe mit seiner Michelle.
Dynamo-Kapitän Marco Hartmann (r.) schob wirklich: Und zwar den Kinderwagen seines Sohnemanns (5 Monate) - Freundin Julia blieb immer an der Seite. Hinten Torwart Marvin Schwäbe mit seiner Michelle.  © Lutz Hentschel
Die Dynamo-Kicker lauschten gespannt den Erklärungen am Schnittmodell eines e-Golfs.
Die Dynamo-Kicker lauschten gespannt den Erklärungen am Schnittmodell eines e-Golfs.  © Lutz Hentschel
In der Gläsernen Manufaktur gibt’s nicht nur Autos zu sehen, wie Uwe Neuhaus und seine Frau Britta feststellten.
In der Gläsernen Manufaktur gibt’s nicht nur Autos zu sehen, wie Uwe Neuhaus und seine Frau Britta feststellten.  © Lutz Hentschel

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