Dynamo spielt mit zweiter Reihe beim Sachsenpokal

Aufstellung.
Aufstellung.

Dresden - Für den DFB-Pokal hatte sich Dynamo Dresden als Drittliga-Sechster bekanntlich nicht qualifiziert. Deshalb ist der Sachsenpokal ist für die Schwarz-Gelben nach der 3. Liga der zweitwichtigste Wettbewerb in dieser Saison. Spielen sie deshalb heute gegen den CFC mit der zweiten Reihe?

Jein. Zwar gibt Trainer Uwe Neuhaus in dem Achtelfinal-Hit tatsächlich einigen Profis, die zuletzt nur auf der Bank oder sogar auf der Tribüne saßen, eine Chance. Aber das teilweise nicht freiwillig: Drei Stammspieler fallen verletzt aus. Marco Hartmann (Innenbanddehnung) und Justin Eilers (Fußprellung) gingen schon angeschlagen aus der Partie gegen Rostock (3:1). Jetzt meldete sich auch Abwehrchef Michael Hefele wegen Schienbein-Problemen ab.

Doch Neuhaus gönnt auch anderen eine Verschnaufpause, die nicht verletzt sind. So lässt der 55-Jährige heute Routinier Andreas Lambertz draußen. Außerdem hält er an seiner Rotation auf den Außenverteidiger-Positionen fest: Fabian Müller schaut diesmal zu.

Anton Fink (l.) gegen Michael Hefele - dieses Kapitäns-Duell gibt es heute nicht. Bei Dynamo trägt Nils Teixeira die Binde.
Anton Fink (l.) gegen Michael Hefele - dieses Kapitäns-Duell gibt es heute nicht. Bei Dynamo trägt Nils Teixeira die Binde.

Außerdem fehlen Marvin Stefaniak (bei der „U 20“-Nationalmannschaft) und Tim Väyrynen (Knieverletzung). Quirin Moll machte beim gestrigen Abschluss-Training voll mit, ist aber nach dreieinhalbwöchiger Verletzungs-Pause (Knie) noch nicht so weit, um in einem Spiel eingesetzt werden zu können.

Trotz dieser vielen Namen, die Neuhaus streichen musste oder wollte - eine Dynamo-Elf wird heute trotzdem auf den Rasen laufen. Ihre Startelf-Debüts in dieser Saison geben Jannik Müller in der Innenverteidigung, Robert Andrich als Sechser sowie Jim-Patrick Müller und Mathias Fetsch im Mittelfeld. Nicht zum ersten Mal, aber nach kleiner Pause dürfen Linksaußen Sinan Tekerci und Niklas Kreuzer als Rechtsverteidiger ran.

Von einer vermeintlichen B-Elf will der Coach ohnehin nichts wissen: „Wir nehmen Chemnitz nicht auf die leichte Schulter, für uns ist das ein echtes Wettkampfspiel, das wir mit aller Macht gewinnen wollen. Wir haben zuletzt eine beeindruckende Serie hingelegt, die wir morgen fortsetzen wollen. Es ist ein Pflichtspiel auf eigenem Platz und es ist unsere Pflicht, wieder alles abzurufen.“

Foto: p.p./Sonntag


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