Justin Eilers erklärt den göttlichen Jubel

Nach seinem Tor bildete Eilers mit seinen Mitspielern einen kleinen Kreis, alle zeigten gen Himmel.
Nach seinem Tor bildete Eilers mit seinen Mitspielern einen kleinen Kreis, alle zeigten gen Himmel.

Von Dirk Löpelt

Dresden - Fünf Spiele hatte Dynamo nicht mehr gewonnen, fünf Spiele hatte Justin Eilers nicht mehr getroffen. Beim 2:1 gelang dem Torjäger „endlich“ sein 15. Saisontreffer - Dynamo fuhr prompt Sieg Nummer 13 ein.

Vor allem der Jubel nach dem 2:1 in der 45. Minute bleibt im Gedächtnis. Eilers und mehrere seiner Kollegen streckten die Finger in die Luft und blickten nach oben - an wen wohl der Dank ging?

Eilers klärt auf: „Wir waren am Dienstag in einem Café gemeinsam frühstücken - Luca, Niklas, Rob und ich. Da kamen zwei ältere Männer an unseren Tisch, der eine davon Pastor. Er hat uns seine Lebensgeschichte erzählt. Dann hat er uns gefragt, ob wir an Gott glauben und uns dann gesegnet. Also, ein Stück weit ist das schon sein Verdienst. Gott wollte es wohl so, dass mir der Ball vor die Füße fällt und ich das Siegtor mache“, erzählt „Eile“ mit einem kleinen Augenzwinkern vom „göttlichen Beistand“.

Die Planungen für Heiligabend wird diese Geschichte aber kaum beeinflussen. Eilers: „Ich werde trotz allem nicht in die Kirche gehen...“

Hier markiert Justin Eilers das entscheidende 2:1 gegen Würzburg.
Hier markiert Justin Eilers das entscheidende 2:1 gegen Würzburg.

Fotos: Lutz Hentschel


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