Eilers bleibt gelassen: "Kein Weltuntergang"

Trainer Uwe Neuhaus mit Justin Eilers und Marvin Stefaniak (v.l.) im Gespräch nach der ersten Saisonniederlage.
Trainer Uwe Neuhaus mit Justin Eilers und Marvin Stefaniak (v.l.) im Gespräch nach der ersten Saisonniederlage.

Von Dirk Löpelt

Dresden - Natürlich waren bei Dynamo nach der ersten, vor allem aber unerwarteten Niederlage alle total bedient. Da machte Justin Eilers keine Ausnahme.

Aber der Torjäger, und das muss man ihm zugute halten, stellte sich nachher dennoch ohne zu murren den Fragen. Und fand vor allem Antworten. „Irgendwann erwischt es einen in der Regel immer. Heute waren wir dran, und das ist sehr bitter.“

Der 27-Jährige, für den die Saison bisher mit elf Treffern prächtig lief, blieb nicht nur zum dritten Mal in Folge torlos, sondern hatte auch sonst nicht den besten Tag erwischt. Seine einzig gefährliche Aktion stammte aus der 4. Minute, als er zur Grundlinie zog und Marvin Stefaniak bediente.

Am Ende lagen auch bei „Eile“ die Nerven blank. Sogar mit dem mittlerweile recht stämmigen Energie-Coach Vasile Miriuta legte er sich an. Purer Frust.

„Wir haben alles versucht, sind angerannt. Aber wir haben zu viele einfache Fehler gemacht und kamen deshalb mit unserem Passspiel nicht durch. Da hat am Anfang auch etwas die Konzentration gefehlt.“

Die erste Saisonpleite werde ihn und seine Mitspieler aber nicht umwerfen: „Das ist kein Weltuntergang. Wir werden jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken!“

Für Top-Torjäger Justin Eilers ist die erste Niederlage kein Weltuntergang.
Für Top-Torjäger Justin Eilers ist die erste Niederlage kein Weltuntergang.

Fotos: Lutz Hentschel


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