"Phantom Eilers" rockt Dynamo und die Liga

Erstmal eine kleine Dusche: Justin Eilers feierte seine zwei Treffer mit Wasser.
Erstmal eine kleine Dusche: Justin Eilers feierte seine zwei Treffer mit Wasser.

Von Dirk Löpelt

Dresden - Der Kapitän kam der ersten Frage zuvor: „Ich muss gleich mal sagen: Großes Lob für Eilers!“, griente Michael Hefele nach dem 2:1-Sieg am Sonnabend gegen Osnabrück.

Ernst gemeint? Klar! „Er ist ein absolutes Phantom. Er hat sich schön ausgeruht, steht dann an der richtigen Stelle, lässt sich feiern - hat er gut gemacht.“ Also doch nicht.

Oder doch? „Spaß beiseite, Sieg ist Sieg, nur die Punkte zählen. Wir hatten drei Hundertrprozentige, aber zu jeder Minute, jeder Sekunde war mir bewusst, dass es nur eine Frage der Zeit ist“, meinte der Abwehrchef.

Gegen die frech auftrumpfenden Osnabrücker lief die aber fast davon.

Justin Eilers hatte mit seinem neunten Saisontor früh für die Führung gesorgt, der Ausgleich machte es den Dresdnern dann aber nicht leichter. Bis die 92. Minute kam.

Und Eilers einmal mehr goldrichtig stand und zum 2:1 traf. „Da lagen und standen fünf, sechs Gegner vor mir, deshalb habe ich hoch geschossen. Ich bin froh, dass ich das mit beiden Füßen kann.“

Diesmal nahm er den linken. Saisontreffer Nummer 10!

„Ja, das ist mir schon ein bisschen unheimlich“, gab Eilers zu. Auf die Frotzeleien seines Käpt‘ns musste er natürlich reagieren: „Ich staune, dass Hefe mich nicht kritisiert hat, das tut er ja sehr gerne...“

Während Eilers sich feiert, nahm Mitspieler Michael Hefele (rechts) ihn schon wieder auf die Schippe.
Während Eilers sich feiert, nahm Mitspieler Michael Hefele (rechts) ihn schon wieder auf die Schippe.

Fotos: Lutz Hentschel


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