Leidenszeit vorbei: Fetsch steht vor seinem Comeback

Mathias Fetsch (rechts) beim Trainingsauftakt.
Mathias Fetsch (rechts) beim Trainingsauftakt.

Von Thomas Schmidt

Dresden - Die Leidenszeit ist vorbei: Mathias Fetsch steht wieder voll im Mannschaftstraining. Das Comeback des Stürmers ist in Sicht - konkrete Zeit- oder Zielvogaben gibt es allerdings keine.

Der 26-Jährige selbst hatte bereits während der Reha-Phase betont: „Man darf nichts überstürzen und einen Rückschlag riskieren. Dann dauert‘s umso länger.“

Vor acht Monaten hatte sich der Rotschopf in den letzten Minuten des letzten Spieles des Jahres 2014 das Kreuzband gerissen, die schwerste Zeit in Fetschs Fußballer-Leben folgte: Operation, Genesung, Aufbautraining.

Und lange Zeit die Ungewissheit: Wo spiele ich, wenn ich wieder fit bin? Denn wochenlang gab‘s einen Poker zwischen Bundesligist FC Augsburg und den Schwarz-Gelben, zu denen der frühere „U 20“-Nationalspieler in der Vorsaison lediglich ausgeliehen war.

Bald will er wieder auf dem Platz stehen: Mathias Fetsch.
Bald will er wieder auf dem Platz stehen: Mathias Fetsch.

Der FCA hatte 2013 schließlich 200000 Euro Ablöse an Kickers Offenbach überwiesen und wollte Fetsch trotz relativer Perspektivlosigkeit bei dem Erstligisten nicht verschenken - ihn aber dennoch von der Gehaltsliste bekommen.

So einigten sich beide Vereine schließlich Anfang Juli auf eine Regelung, wonach Dynamo für Fetsch einen fünfstelligen Betrag an Augsburg zahlte. Er ist damit der einzige Neuzugang, den sich die Dresdner etwas kosten ließen.

Dass sich das auszahlen wird, davon ist Trainer Uwe Neuhaus überzeugt: „Ich schätze die Qualitäten von Mathias und bin sicher, dass er für uns im Verlauf der Saison sehr wertvoll sein wird.“

Druck macht der 55-Jährige dem Profi nicht: „Das tue ich nie, wenn es um die Gesundheit eines Spielers geht. Er soll erst mal wieder die Bewegungsabläufe normalisieren und an Sicherheit gewinnen.“

Deshalb plant Neuhaus auch nicht konkret, wann Fetsch sein Punktspiel-Comeback feiern wird: „Er muss selbst merken, wann er sich entsprechend fühlt und mir das dann zu verstehen geben.“

Fotos: Lutz Hentschel


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