Heute feiert Stefaniak sein Comeback in der Startelf!

Diese drei wollen am Mittwoch jubeln: Marvin Stefaniak, Aias Aosman und Andreas Lambertz.
Diese drei wollen am Mittwoch jubeln: Marvin Stefaniak, Aias Aosman und Andreas Lambertz.

Von Thomas Schmidt

Dresden - Zurück in den Heimspiel-Modus: Dynamo will am Mittwoch an den 3:1-Sieg gegen Erfurt anknüpfen. Die Voraussetzungen sind ähnlich wie vor zwei Wochen.

Mit Halle kommt erneut ein Ostverein zum Derby, die Hütte ist fast voll (es gibt noch Restkarten) und personell sieht es gut aus.

Trainer Uwe Neuhaus schränkt zwar ein: „Wir sind mit ein paar Einschlägen aus Mainz zurück gekommen. Michael Hefele, Aias Aosman und Justin Eilers konnten nicht mit voller Kraft trainieren.“

Doch der 55-Jährige geht davon aus, „dass alle grünes Licht für ihren Einsatz geben“.

Stefaniak steht am Mittwoch wieder in der Startelf.
Stefaniak steht am Mittwoch wieder in der Startelf.

Auch in Sachen Aufstellung wird Neuhaus wieder zur offensiveren Erfurt-Taktik zurückkehren und Marvin Stefaniak (20) von Beginn an auf dem linken Flügel bringen.

Dafür darf Aosman zentral ran, was ihm ohnehin lieber ist. In der ersten Halbzeit in Mainz fühlte sich der 22-jährige Syrer sichtlich unwohl, zog es ihn immer wieder in die Mitte.

Routinier Andreas Lambertz (30) ist überzeugt: „Wenn wir unser Spiel durchziehen, können wir jeden Gegner schlagen. Doch wir werden auch gegen Halle Geduld haben müssen.“

Und Vorsicht walten lassen. Neuhaus: „Der HFC hat enorm schnelle Konter-Spieler.“

Nicht gut sieht die Dynamo-Bilanz von Schiedsrichter Wolfgang Stark aus: Unter seiner Leitung gewannen die Schwarz-Gelben erst eines von zehn Spielen und verloren sechs.

Ex-Dynamo Pfeffer kommt in Form

Die Hallenser mit Sascha Pfeffer (2.v.l.) wollen am Mittwoch ebenfalls jubeln.
Die Hallenser mit Sascha Pfeffer (2.v.l.) wollen am Mittwoch ebenfalls jubeln.

Dresden - Vor dem Derby ist Halle gerade noch rechtzeitig in die Spur gekommen. Nach drei Pleiten zum Saisonstart gelang dem HFC beim 3:0 gegen Wehen der Befreiungsschlag. „Das war enorm wichtig“, so Trainer Sven Köhler erleichtert.

Der Ex-Dynamo baut auf einen Ex-Dynamo: „Sascha Pfeffer hat gegen Wehen stark gespielt. Er kommt jetzt in Form.“ Ein anderer Dresdner im roten Trikot muss sich dagegen in Geduld üben.

Köhler: „Tobias Müller braucht noch Zeit, aber ist mittlerweile eng an der Startelf dran.“

Halle hat im Mittelfeld Personalsorgen. Ob die angeschlagenen Toni Lindenhahn und Björn Ziegenbein noch rechtzeitig fit werden, ist fraglich. „Dynamo wird wieder ein Feuerwerk abbrennen“, weiß Köhler. Deshalb bläut er seinen Jungs zwei Dinge ein: „Wir müssen hinten gut stehen und mit dem Publikum klarkommen.“

Dabei wissen die Hallenser doch schon, wie man an der Elbe gewinnt. In der vergangenen Saison behielten sie mit 3:2 die Oberhand.

Fotos: Lutz Hentschel; Picture Point/Kerstin Kummer


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