Das sind jetzt Dynamos Hoffnungsträger

Aias Aosman ist nach seiner "Spuck-Sperre" am Sonnabend wieder dabei.
Aias Aosman ist nach seiner "Spuck-Sperre" am Sonnabend wieder dabei.

Von Dirk Löpelt

Dresden - Klare Worte, Analyse, Lehren ziehen: Die 2:3-Auftaktniederlage soll die Dynamos auf ihrem Weg zum großen Ziel nicht aufhalten. Dennoch betreibt Trainer Uwe Neuhaus in dieser Woche natürlich detaillierte Ursachenforschung.

Zwei Gründe waren offensichtlich: Mit Aias Aosman und Marvin Stefaniak fehlte den Schwarz-Gelben im Steigerwaldstadion gleich ein Kreativ-Duo.

Stefaniak war in Dresden geblieben. „Bei ihm hatte überraschend am Donnerstag die Achillessehne auf einmal mehr denn je geschmerzt“, berichtete Neuhaus, der zuvor beim besten Vorbereiter der Mannschaft (15 Assists) bereits von einem „Tanz auf der Rasierklinge“ gesprochen hatte.

Marvin Stefaniak konnte zuletzt aufgrund von Achillessehnen-Problemen nicht spielen.
Marvin Stefaniak konnte zuletzt aufgrund von Achillessehnen-Problemen nicht spielen.

Die Balance zwischen Belastung und Heilung ist bei einer Achillessehnen-Reizung schwierig zu finden, im schlimmsten Fall riskiert man eine chronische Verletzung.

Dennoch ist der 56-Jährige optimistisch: „Ich hoffe, dass wir das bis Sonnabend wieder hinkriegen.“

Aosman brennt dagegen schon auf seinen ersten Liga-Einsatz seit Ende November. Da hatte er sich im Heimspiel gegen Münster die unrühmliche Spuck-Attacke geleistet und war dafür vom DFB-Sportgericht für vier Spiele aus dem Verkehr gezogen worden.

Jetzt hat der gebürtige Syrer seine Sperre abgesessen und zählt gegen die „U 23“ des FSV Mainz am Sonnabend neben Stefaniak zu einem der Hoffnungsträger.

Fotos: Lutz Hentschel


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0