Jawohl! Dynamo ist wieder in der Spur

Mit einem Traumtor besorgte Pascal Testroet die 1:0-Führung.
Mit einem Traumtor besorgte Pascal Testroet die 1:0-Führung.

Von Dirk Löpelt

Dresden - Dynamo hat nach der Auftaktpleite in Erfurt umgehend zurück in die Erfolgsspur gefunden. Der Drittliga-Spitzenreiter schlug im ersten Heimspiel des Jahres die „U 23“ vom FSV Mainz klar mit 3:0.

Uwe Neuhaus hatte sich doch gegen eine Doppelspitze und für eine in der Hinrunde taktisch bewährte Aufstellung entschieden. Während Stefan Kutschke wie in Erfurt zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, feierte Neuzugang Fabian Holthaus nur fünf Tage nach seiner Verpflichtung sein Debüt für Dynamo. Und der langzeitgesperrte Aias Aosman durfte endlich sein Comeback geben.

Auf dem nagelneuen, sattgrünen Rasenteppich wollten die Gastgeber natürlich sofort zeigen, wer Herr im Hause ist. Gelang auch - Aosman hatte bereits in der 5. Minute die Führung auf dem linken Fuß, aber der Ball strich Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.

Andreas "Lumpi" Lambertz trifft doch tatsächlich per Kopf zum 3:0.
Andreas "Lumpi" Lambertz trifft doch tatsächlich per Kopf zum 3:0.

Doch die Mainzer Bubis ließen sich nicht so recht einschüchtern - Levante Parker tauchte plötzlich gefährlich vorm Dresdner Tor auf (9.).

Diese Partie schien eine zähe Angelegenheit zu werden. Weil die FSV-Talente mit zwei Viererketten und eiserner Disziplin jedes Durchkommen erschwerten.

Doch ein Traumtor von Pascal Testroet brach das erste Mal den Widerstand. Justin Eilers hatte geflankt, Giuliano Modica brachte die Kugel zurück vors Tor. Und dort ließ sich „Paco“ die Gelegenheit nicht nehmen, um aus sechs Metern per artistischem Fallrückzieher - seiner Spezialität - einzunetzen. Das 1:0 nach 23 Minuten!

Und Dynamo legte, anders als in Erfurt, nach: Im Anschluss an Marvin Stefaniaks Eckball war es erneut Modica, der per Kopf zu Marco Hartmann weiterleitete - der „große Blonde“ haute die Kugel aus fünf Metern unter die Querlatte. 2:0 für die SGD (37.)!

Auch Marco Hartmann durfte sich in die Torschützenliste eintragen.
Auch Marco Hartmann durfte sich in die Torschützenliste eintragen.

Nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit gab‘s gleich eine Schrecksekunde.

Modica passte zu kurz auf Keeper Janis Blaswich zurück, der eingewechselte Lucas Hoeler spritzte dazwischen und schlenzte aufs lange Eck. Doch Blaswich riss im Stile eines Handball-Torwarts die linke Hand hoch und parierte sensationell.

Nasch 58 Minuten hätte es zum dritten Mal klingeln müssen - und zwar auf der richtigen Seite. Holthaus war zur Grundlinie gezogen und passte präzise auf seinen „U 20“-Kumpel Stefaniak, der aber aus acht Metern den Ball nicht am FSV-Schlussmann Jannik Huth vorbeibrachte.

Das gelang dann Andreas Lambertz. „Lumpi“, mit 1,72 m wahrlich kein Riese, köpfte (!) nach schöner Flanke von Fabian Müller zum 3:0 ein (60.).

24.184 Zuschauer jubelten - aus Mainz war übrigens kein einziger Fan angereist.

Fotos: Lutz Hentschel; Thomas Eisenhuth


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