Nach Kiel-Sieg: Stefaniak und Eilers gratulieren sich!

Gewonnen, aber Dynamo- Coach Uwe Neuhaus ärgerte sich über die eine oder andere vergebene Kontermöglichkeit.
Gewonnen, aber Dynamo- Coach Uwe Neuhaus ärgerte sich über die eine oder andere vergebene Kontermöglichkeit.

Von Thomas Schmidt

Kiel - Ex-Dynamo Maik Kegel brachte es auf den Punkt: „Mit den beiden schnellen Toren wurde die ohnehin schon breite Brust der Dresdner noch breiter.“

Zwar hatten seine Kieler nach dem Anschlusstreffer noch einmal Lunte gerochen, „aber die ganz dicken Gelegenheiten gab es nicht mehr“, so der Mittelfeld-Regisseur.

Auch sein Trainer Karsten Neitzel - ebenfalls ein ehemaliger Schwarz-Gelber - erkannte den verdienten Gästesieg an: „Die Verunsicherung nach dem 0:2 war bei meiner Mannschaft spürbar. In der Schlussphase haben wir immer den Nebenmann, aber nie den Abschluss gesucht.“

Ex-Dynamo Maik Kegel (r.) im Zweikampf mit Sinan Tekerci.
Ex-Dynamo Maik Kegel (r.) im Zweikampf mit Sinan Tekerci.

Sein Dynamo-Kollege Uwe Neuhaus ärgerte sich, dass seine Mannschaft nicht eine der Überzahlsituationen nutzte: „Da hat uns die Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Mit dem 3:0 wäre die Partie sicher entschieden gewesen. Aber ich will jetzt nicht das Haar in der Suppe suchen: Wir haben gewonnen und nur das ist entscheidend.“

Seine beiden Torschützen waren natürlich bestens gelaunt.

Justin Eilers grinsend über Marvin Stefaniak: „Es wurde ja Zeit, dass er im 14. Spiel endlich sein erstes Tor geschossen hat und meinen herrlichen Pass verwertet hat.“

Der Youngster konterte mit fast identischer Wortwahl und strahlte: „Er litt an Ladehemmung. Es wurde nach drei Partien ohne erfolgreichen Abschluss Zeit, dass er mal wieder getroffen hat. Er ist mir hoffentlich dankbar für die Vorarbeit.“

Marvin Stefaniak (li.) und Justin Eilers.
Marvin Stefaniak (li.) und Justin Eilers.

Fotos: Picture Point/Sven Sonntag


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