Doppelpack zum Sieg: Dieser Justin Eilers ist unfassbar!

Zehntes Saisontor im neunten Spiel: Justin Eilers (rechts) ist nicht zu stoppen.
Zehntes Saisontor im neunten Spiel: Justin Eilers (rechts) ist nicht zu stoppen.

Von Tina Hofmann

Dresden - Dieser Mann ist unfassbar! Justin Eilers hat mit den Saisontoren neun und zehn Dynamo zum siebten Sieg geschossen.

Der 27-Jährige erzielte vor 26.368 Zuschauern beim 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen den VfL Osnabrück das 1:0 (12. Minute) und das entscheidende 2:1 in der 91. Minute.

Zwischenzeitlich hatte Marcos Alvarez in der 36. Minute zum Ausgleich getroffen.

Dynamo bleibt damit als einzige Mannschaft in der Liga ungeschlagen und thront mit 23 Punkten weiter an der Spitze.

Janis Blaswich im Tor der Dresdner muss hinter sich greifen: Marcos Alvarez traf zum 1:1-Ausgleich
Janis Blaswich im Tor der Dresdner muss hinter sich greifen: Marcos Alvarez traf zum 1:1-Ausgleich

Dynamo begann mit viel Selbstvertrauen und Schwung und zeigte mit Aggressivität in den Zweikämpfen, wer Herr im Haus ist.

Nachdem Eilers und Michael Hefele zunächst scheiterten, war es der Top-Goalgetter der Liga, der die Schwarz-Gelben dieses Mal per Kopf in Führung schoss. Mit seinem 9. Tor im 9. Saisonspiel untersteicht Eilers, wie unverzichtbar er für das Team ist.

Osnabrück zeigte sich vom Rückstand wenig beeindruckt, so hatte Dynamo defensiv einige Wackler dabei, die zunächst aber nicht bestraft wurden. Auf der Gegenseite ging der Gastgeber zu nächlässig mit seinen Möglichkeiten um.

Mit einem einzigen Pass auf Ex-Dynamo Halil Savran leitete Osnabrück den Ausgleich ein und hebelte die Hintermannschaft des Gegners aus. Der 30-Jährige spielte den Ball anschließend in den Rücken der Dresdner Abwehr, wo Alvarez keine Probleme hatte, den Ball ins Tor zu schießen.

Dynamo bejubelt das 1:0.
Dynamo bejubelt das 1:0.

Dynamo kam aus der Kabine und drückte massiv auf den Führungstreffer. Doch Nils Teixeira scheiterte am Osnabrücker Torwart Marvin Schwäbe (50.), Andreas Lambertz (55.) zog drüber und Eilers hob den Ball ans rechte Lattenkreuz (61.).

In den folgenden Minuten wurde die Partie immer hitziger, die Zweikämpfe verbissener. Nicht nur die extreme Härte der Osnabrücker trug dazu bei, sondern auch Schiedsrichter Knut Kircher, der nicht immer ein glückliches Händchen hatte.

An ihm lag es jedoch nicht, dass Dynamo die sehr guten Möglichkeiten liegen ließ. Vor allem Pascal Testroet erwischte einen unglücklichen Tag.

Erst segelte sein Kopfball drüber (73.), dann konnte er sich in aussichtsreicher Position kurz vor dem Tor nicht entscheiden, das Leder auf den Kasten zu schießen (77.).

Doch wieder war es Eilers, der in der allerletzten Minute das Tor zum zehnten Mal in dieser Saison traf und das Stadion zu einem Tollhaus machte.

Fotos: Lutz Hentschel, Dehli-News


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