Dynamos Elfer-Held wird von ganzem Block gefeiert

So sah sie aus, die Glanztat von Markus Schubert. Eiskalt pariert er den Elfmeter.
So sah sie aus, die Glanztat von Markus Schubert. Eiskalt pariert er den Elfmeter.

Zwickau - So spannend wollten es Dynamo beim 3:2 gegen Koblenz nicht machen. Vor allem nicht so verrückt.

Für den neutralen Fan war es eine spektakuläre Schlussphase, für die Beteiligten eher nicht.

„Am Ende können wir uns bei ,Schubi‘ bedanken. Er hat uns 30 Zusatzminuten erspart und uns das Weiterkommen gerettet“, zollte Kapitän Marco Hartmann seinem jungen Keeper ein Sonderlob.

„Du gewinnst etwas glücklich 3:2, aber wir sind natürlich froh, dass wir weiter sind“, zog Dynamo-Coach Uwe Neuhaus ein nüchternes Fazit.

„Wir haben nach dem 2:1 unsere vielen Konterchancen nicht genutzt und dann kam das, was kommen musste“, blickte Neuhaus auf die irre Schlussphase. „Das war typisch Pokal. So was geht dann auch mal gegen die höherklassigere Mannschaft aus, aber wir haben uns durchgesetzt“, so Neuhaus.

Die letzten Minuten gehörten Markus Schubert. „Das 2:2 geht auf meine Kappe“, zeigte sich der Keeper selbstkritisch nach seinem missglückten Abschlag. Nach dem 3:2 durch Aias Aosman kam postwendend der Elfmeter, den Schubert parierte.

„Da konnte ich meinen Fehler wieder gutmachen. Dass ich nach dem Abpfiff vom Block gefeiert wurde, war mega. Ich hoffe, ich konnte meine Eltern stolz machen“, strahlte „Schubi“.

Jaaaaaa! Die Freude über den gehaltenen Schuss brüllt der Keeper einfach raus.
Jaaaaaa! Die Freude über den gehaltenen Schuss brüllt der Keeper einfach raus.  © photoarena/Thomas Eisenhuth

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0