Ist Dynamo überhaupt zu stoppen?

Kapitän Michael Hefele (rechts) herzt den besten Vorlagengeber der Liga, Marvin Stefaniak.
Kapitän Michael Hefele (rechts) herzt den besten Vorlagengeber der Liga, Marvin Stefaniak.

Von Dirk Löpelt

Dresden - Wenn es einmal läuft, dann läuft‘s. Könnte man meinen, wenn man Dynamos unglaubliche Serie in der 3. Liga sieht. Derzeit kann den Schwarz-Gelben kein Gegner das Wasser reichen.

Auch der VfR Aalen ging in Dresden unter, hatte nicht die Spur einer Chance. Neun Punkt - also das Maximale - holte Dynamo aus der englischen Woche der Wahrheit.

Die Spieler strotzen vor Selbstbewusstsein - das 4:0 war eine Demonstration der Stärke. „Weil jeder zu 100 Prozent an sich glaubt“, begründet Kapitän Michael Hefele. „Wenn wir so weiterspielen, wird uns keiner schlagen!“

Klare Aussage, klare Ansage. Und die kommt offenbar bei der Konkurrenz an, die zumindest nach Dresden mit immer größer werdenden Respekt reist.

Der Moment des Comebacks: Mathias Fetsch durfte nach seinem Kreuzbandriss im Dezember das erste Mal im Pflichtspiel wieder ran. Zuvor war er im Benefizspiel gegen Bayern eingewechselt worden.
Der Moment des Comebacks: Mathias Fetsch durfte nach seinem Kreuzbandriss im Dezember das erste Mal im Pflichtspiel wieder ran. Zuvor war er im Benefizspiel gegen Bayern eingewechselt worden.

„Nach dem schnellen 1:0 habe ich den Aalenern ins Gesicht gesehen - die hatten Angst! Und das ist auch gut so. Wir sind hier der Boss!“, betont der Abwehrchef.

Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun, sondern mit Überlegenheit. Gegen Aalen - bis dahin immerhin Tabellenfünfter - war sogar ein Klassenunterschied zu erkennen.

„Tor gemacht, 4:0 gewonnen, drei Punkte geholt, Vereinsrekord gebrochen - das war ein perfektes Wochenende“, freute sich Pascal Testroet.

Der Stürmer war am Samstag 25 Jahre jung geworden und hatte sich selbst mit seinem vierten Saisontreffer beschenkt. „Es macht einfach Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen“, sagt er.

Und Dynamo macht weiter richtig Spaß.

Der Jubel der Mannschaft nach dem historischen Sieg kannte keine Grenzen.
Der Jubel der Mannschaft nach dem historischen Sieg kannte keine Grenzen.

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