Pascal Testroet ist Euer Spieler des Monats!

Hat allen Grund zu Strahlen: Pascal Testroet.
Hat allen Grund zu Strahlen: Pascal Testroet.

Von Tina Hofmann

Dresden - Es war der verrückteste Monat seines Lebens und bei Euch steht er ganz oben auf der Beliebtheitsskala: Pascal Testroet von Dynamo ist Euer Spieler des Monats Oktober.

Mit 19 Prozent gewann der 25-Jährige die Wahl vor Teamkollege Michael Hefele (14 Prozent) und Sinan Tekerci, Giuliano Modica, Andreas Lambertz sowie Justin Eilers, die alle mit neun Prozent auf dem dritten Platz landeten.

"Ich freue mich sehr. Es ist eine tolle Auszeichung der Fans und das Bild werde ich mir auf jeden Fall aufhängen", meinte ein glücklicher Testroet am Sonntag gegenüber MOPO24.

Mit dem Bild meint er das XXL-Poster, das am Dienstag - gepowert von der Gagfah Group - in der gedruckten Ausgabe der Morgenpost erscheint.

Pascal Testroet im Gespräch mit Trainer Uwe Neuhaus.
Pascal Testroet im Gespräch mit Trainer Uwe Neuhaus.

Ausgerechnet im Oktober hätte der Stürmer wohl am wenigsten mit der Ehrung gerechnet. Denn zwar startete der Monat mit einem Tor und einer Vorlage beim 3:1-Sieg bei Hansa Rostock super, doch dann wurde es turbulent.

Kurz vor dem Sachsenpokalspiel gegen Chemnitz fing sich "Paco" einen bösen Magen-Darm-Infekt ein, musste ins Krankenhaus. Dabei fiel nicht nur die Partie, sondern auch die für Sonnabend geplante Hochzeit mit seiner Michelle flach.

"Der Monat fing überragend an, doch statt den nächsten Highlights folgte der Rückschlag", weiß Testroet. Eine Woche musste er im Krankenhaus bleiben, zwei Wochen konnte er komplett nicht trainieren.

Aber dafür wurde die Hochzeit mit seiner langjährigen Freundin nachgeholt, seit dem 24. Oktober sind die beiden nun vermählt.

"Der Oktober war filmreif. Ich hätte nichts dagegen, wenn es in den kommenden Monaten etwas ruhiger zugeht", scherzt der 25-Jährige.

Testroet erzielt hier das 2:1 für Dynamo gegen Magdeburg.
Testroet erzielt hier das 2:1 für Dynamo gegen Magdeburg.

Zum krönenden Abschluss schoss Testroet am Sonnabend beim 3:2-Sieg gegen den 1.FC Magdeburg gleich ein Tor bei seinem Comeback.

"Ich hatte mit dem Trainer abgesprochen, dass ich für den Notfall auf der Bank sitze. Nach dem ersten Sprint dachte ich, dass ich es nicht schaffe", erinnert er sich.

Doch die Kraft reichte zumindest bis zu seinem Treffer, der das 2:1 bedeutete. "Danach war das Benzin aber alle", macht der Stürmer klar.

Das war an diesem Tag allerdings nicht mehr tragisch, denn der gebürtige Bocholter fand nicht nur persönlich in die Erfolgsspur zurück, sondern erlebte einen der emotionalsten Tage in seiner Karriere.

Die Choreografie vor dem Spiel mit der größten Blockfahne Europas ließ keinen kalt. "Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich gefreut, auf der Bank zu sitzen. Ich war 15 Minuten vor Anpfiff schon im Stadion. Man hatte Tränen in den Augen. Wir können einfach stolz auf solche Fans sein", ist dem Stürmer klar.

Bedanken wollen er und die Mannschaft sich in den kommenden Wochen und Monaten natürlich mit vielen weiteren Toren und dem Aufstieg 2016.

Fotos: Lutz Hentschel


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