Marvin Stefaniak warnt seine Dynamo-Kollegen vor dem Abheben





Jubel bei den Dresdner Dynamos 
nach dem Sieg beim 1. FC Nürnberg.
Jubel bei den Dresdner Dynamos nach dem Sieg beim 1. FC Nürnberg.

Dresden - Das war wirklich ein echter Paukenschlag zum Rückrunden-Auftakt!

Aufsteiger Dynamo Dresden ist mit dem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg auf den fünften Tabellenplatz der 2. Bundesliga geklettert. Die Frage, die sich nun natürlich immer mehr stellt: Was geht für die Schwarz-Gelben noch in dieser Saison?

Uwe Neuhaus hatte es kommen sehen. „Ich weiß ja, dass die Fragen irgendwann aufkommen, je näher wir oben dran sind, je länger wir oben dran sind. Das ist doch klar. Aber es ist noch gar nicht der richtige Zeitpunkt. Es wird sich zeigen, wie wir in der Breite aufgestellt sind, wie wir Ausfälle kompensieren können“, sagt Dynamos Erfolgstrainer.

Die erste Bewährungsprobe in dieser Hinsicht gibt‘s bereits am Sonntag beim Ostderby gegen den 1. FC Union Berlin. Dann werden bei den Dresdnern mit Akaki Gogia und Erich Berko wohl gleich zwei Stammkräfte ausfallen.

Marvin Stefaniak hatte den Schwarz-Gelben Sieg beim 1. FC Nürnberg vorausgesagt
Marvin Stefaniak hatte den Schwarz-Gelben Sieg beim 1. FC Nürnberg vorausgesagt  © Lutz Hentschel

Zumindest auf Gogia muss Dynamo länger verzichten. Um so schmerzlicher, weil die Brentford-Ausleihe bisher für viel Torgefahr sorgte und allein bereits sieben Treffer erzielte.

Unbeeindruckt davon wollen Kapitän Marco Hauptmann & Co. ihren erfolgreichen Weg dennoch fortsetzen. Und das mit aller Entschlossenheit! „Wir wussten, dass wir in Nürnberg gewinnen müssen, um oben dranzubleiben“, sagte Marvin Stefaniak, der bereits vor der Partie in den sozialen Netzwerken selbstbewusst gepostet hatte: „Heute einen Dreier einfahren!“

„Ja, ich hab‘ das vorhergesagt, und manchmal riskiert man damit was. Aber jetzt sind wir auf Platz fünf gerutscht, das motiviert uns noch mehr. Nürnberg ist ein großer Name, aber wir haben sie geschlagen. Wir wissen jetzt, wo wir stehen. Dieser Sieg ist ein Riesenschritt“, meinte Standardspezialist Stefaniak, um sich aber im gleichen Atemzug selber wieder ein wenig einzufangen:

„Wir dürfen jetzt nicht abheben, müssen am Boden bleiben und unseren Stiefel weiterspielen.“


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