Schock! Teixeira schwer erkrankt

Die SGD muss vorerst auf ihren Außenverteidiger Nils Teixeira verzichten.
Die SGD muss vorerst auf ihren Außenverteidiger Nils Teixeira verzichten.

Von Thomas Schmidt

Dresden – Schock für Dynamo Dresden: Die SGD muss bis auf Weiteres auf Nils Teixeira verzichten. Der 25-Jährige ist an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt und fällt auf unbestimmte Zeit aus.

Die Diagnose ergab sich aus einer ausführlichen Blutanalyse. Die Laboruntersuchung wurde in der Praxis von Mannschaftsarzt Dr. Tino Lorenz durchgeführt. Dynamos Außenverteidiger verpasst damit auch das Wintertrainingslager (8.1. bis 17.1.) in Spanien.

„Eine Verletzung oder Krankheit kommt als Profi-Fußballer nie zur richtigen Zeit, aber diese Diagnose war ein Schock für mich. Ich bin enttäuscht, weil ich mir für die Rückrunde viel vorgenommen habe und jetzt eine sehr wichtige Phase der Wintervorbereitung definitiv verpassen werde“, erklärte Teixeira.

Beim Trainingsauftakt am Sonntag stand Teixeira (r.) noch auf dem Platz.
Beim Trainingsauftakt am Sonntag stand Teixeira (r.) noch auf dem Platz.

„Ich muss meinem Körper jetzt Ruhe gönnen, damit er wieder zu Kräften kommt. Ich habe diese Erfahrung ja bereits in der vergangenen Saison machen müssen und weiß, dass ich jetzt Geduld haben muss, um schnellstmöglich wieder gesund zu werden.“

Der Außenverteidiger mit portugiesischen Wurzeln fiel bereits in der Vorsaison längere Zeit aus, hatte im Dezember 2014 mit einer Herzmuskel-Entzündung zu kämpfen.

„Ich wünsche ‚Tex‘ im Namen der gesamten Mannschaft eine gute und schnelle Genesung, damit er möglichst bald wieder zurückkehren kann“, kommentierte Dynamos Cheftrainer Uwe Neuhaus die Erkrankung.

„Nils war mit der achtlängsten Einsatzzeit innerhalb meiner Mannschaft eine Konstante in der Hinrunde. Nicht nur dieser Fakt zeigt, wie sehr uns sein Ausfall schmerzt.“

Wann der 25-Jährige wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren kann, ist momentan noch nicht abzusehen und hängt entscheidend vom Heilungsverlauf der Viruserkrankung ab.

Was Mut machen sollte: Kapitän Michael Hefele (25) war im August 2014 ebenfalls an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt – und nach drei Wochen bereits wieder einsatzfähig.

Foto: Lutz Hentschel


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