Diese zwei Ex-Dynamos sind dem Aufstieg ganz nahe

Quirin Moll (rechts) ist mit Braunschweig obenauf.
Quirin Moll (rechts) ist mit Braunschweig obenauf.

Dresden - Dynamo schreibt positive Schlagzeilen in der 2. Liga. Aber auch einige Ex-Dynamos drücken der Liga ihren Stempel auf.

Am besten läuft es für Quirin Moll. Der spielstarke Sechser ist mit Eintracht Braunschweig überraschend Tabellenführer und darf vom Aufstieg träumen. Der 26-Jährige, der bis zum letzten Jahr an der Elbe kickte, ist bei der Eintracht einer der Leistungsträger.

Richtig gut drauf ist auch Toni Leistner. Der Abwehrrecke, bis 2014 noch im Dynamo-Trikot, hat einen Stammplatz bei Union Berlin.

Und auch die Eisernen sind bekanntlich ja noch im Aufstiegsrennen.

Anthony Losilla läuft mit dem VfL Bochum dagegen der Musik hinterher. Dass die Westdeutschen den Anschluss nach oben verpasst haben, liegt aber ganz sicher nicht am Sechser aus Frankreich. Der 30-Jährige, der bis 2014 in Dresden spielte, zählt beim VfL zu den Besten.

Toni Leistner (rotes Trikot) räumt bei Union alles ab - hier gegen Pascal Testroet.
Toni Leistner (rotes Trikot) räumt bei Union alles ab - hier gegen Pascal Testroet.  © Picture Point

Auch der aktuelle Klub von Marcel Franke hat Probleme. Greuther Fürth muss aufpassen, nicht in den Keller abzurutschen. Außenverteidiger Franke (bis 2013 bei Dynamo) hat immerhin einen Stammplatz beim Kleeblatt.

Den hat Martin Stoll beim Karlsruher SC derzeit nicht. Der 33-Jährige war bis 2012 in Dresden, spielt seitdem beim KSC. Wenn es bei den Badenern weiter so schlecht läuft wie in der Hinrunde, sollte Stoll seine Chance bekommen.

Sebastian Schuppan (bis 2014 in Dresden) und Wolfgang Hesl (bis 2012) mussten vor der Winterpause mit Bielefeld eine 1:2-Niederlage gegen Dynamo schlucken. Hesl ist Stammtorhüter bei der Arminia, Schuppan ist in der Viererkette gesetzt. Von den beiden Routiniers wird im Abstiegskampf der Bielefelder ganz viel abhängen.

Über die starke Hinrunden-Form der Heidenheimer kann sich Hauke Wahl nur mäßig freuen. Der lange Innenverteidiger hat nämlich einen ganz schweren Stand bei den Schwaben, kam in der Saison noch kein Mal zum Einsatz. Bis 2012 stand Wahl noch in der Dresdner „U 19“. Tim Kister (bis 2011 bei Dynamo) ist ebenfalls Innenverteidiger.

Der 30-jährige Hüne (1,93 Meter) spielt eigentlich immer. Im neuen Jahr muss Kister aber erst mal zuschauen. Nach einer Tätlichkeit bekam der Verteidiger vor der Winterpause sechs Spiele Sperre aufgebrummt, die aber auf drei halbiert wurde.


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