Die SGD trauert um Gitta Müller (†74): "Sie wäre für Dynamo durchs Feuer gegangen"

Gitta Müller bei ihrem Abschied als Sekretärin von der SGD.
Gitta Müller bei ihrem Abschied als Sekretärin von der SGD.

Dresden - Die schwarz-gelbe Gemeinde trauert um Gitta Müller. Die langjährige Chefsekretärin der Dynamo-Geschäftsstelle verstarb nach schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren.

Die immer freundliche und gutgelaunte Müller kam 1993 zu Dynamo, erlebte bei der SGD chaotische wie aufregende Zeiten - sie sah 14 Trainer und fast 200 Spieler kommen und gehen. Müller war bis 2005 die gute Seele des Vereins, die „Mutter der Kompanie“ und blieb Dynamo auch nach ihrem tränenreichen Abschied eng verbunden.

„Gitta Müller ist für uns alle ein Vorbild an Einsatz und Leidenschaft für die Sportgemeinschaft. Sie hat in jeder Minute für unseren Verein gelebt und in einer schweren Zeit unermüdlich dafür gearbeitet, dass die SGD wieder zurückkommt. Dafür bin ich ihr persönlich sehr dankbar“, erklärte Dynamos Präsident Andreas Ritter.

„Gitta hat den Laden damals gemeinsam mit Volkmar Köster zusammengehalten. Man konnte mit jedem Anliegen zu ihr kommen, sie hat geholfen, wo sie konnte, und wäre für Dynamo wohl auch durchs Feuer gegangen“, beschrieb sie Dynamos ehemaliger Kult-Trainer Christoph Franke.

Die Fans malten ihr zum Abschied extra ein Transparent.
Die Fans malten ihr zum Abschied extra ein Transparent.
Gitta Müller war über Jahrzehnte die gute Seele des Vereins.
Gitta Müller war über Jahrzehnte die gute Seele des Vereins.

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