Der Wahnsinn geht weiter: Dynamo schreibt Geschichte

Dynamo-Fans feiern Mannschaft mit Ufta

Michael Hefele nimmt den Ball volley und trifft zum 2:0.
Michael Hefele nimmt den Ball volley und trifft zum 2:0.

Von Tina Hofmann

Dresden – Diese Truppe ist langsam unheimlich: Mit dem neunten Saisonsieg und dem siebten Erfolg in Serie hat Dynamo am Sonntag Geschichte geschrieben.

Denn nie gelang es einer Mannschaft der Schwarz-Gelben, einen solchen Start hinzulegen. Mit dem 4:0 (2:0)-Erfolg über Zweitliga-Absteiger VfR Aalen hat das Team von Trainer Uwe Neuhaus nun 29 Punkte auf dem Konto, und das am 11. Spieltag!

Schon nach 61 Sekunden klingelte es das erste Mal, als Sinan Tekerci zum 1:0 (2. Minute) traf. Kapitän Michael Hefele (35.), Pascal Testroet (52.) und Andreas Lambertz erhöhten auf 2:0, 3:0 und 4:0

Unglaublich, aber wahr: Dynamo hat jetzt bereits neun Punkte Vorsprung auf Aufstiegsrelegationsplatz drei. Da Mainz II aber nicht aufsteigern darf, beträgt der Abstand auf den Vierten Aue und damit den eigentlichen Relegationsplatz zehn Punkte.

Sinan Tekerci trifft hier nach 61 Sekunden zum 1:0 für Dynamo.
Sinan Tekerci trifft hier nach 61 Sekunden zum 1:0 für Dynamo.

Neuhaus stellte die Mannschaft nach dem 2:1-Sieg bei den Stuttgarter Kickers am Mittwoch um. Für Nils Teixeira und Aias Aosman rückten Fabian Müller und Pascal Testroet in die Startelf.

Die Schwarz-Gelben erwischten einen Blitzstart, mit dem sie den Gegner sofort in Schockzustand versetzten. Denn mit dem ersten Angriff landete der Ball nach 61 Sekunden im gegnerischen Tor. Eine Flanke von Niklas Kreuzer drückte Tekerci über die Linie.

Zwar bemühte sich Aalen, den Ball laufen zu lassen und sich Chancen zu erarbeiten, doch Dynamo demonstriert momentan in allen spielentscheidenden Elementen Dominanz.

Mit unheimlich viel Aggressivität in den Zweikämpfen, einem hohen Tempo und Ballsicherheit machen sie den Gegnern das Leben mehr als schwer. Justin Eilers (23.) und Giuliano Modica (24.) hätten für das 2:0 sorgen können.

Pascal Testroet dreht ab und feiert das 3:0.
Pascal Testroet dreht ab und feiert das 3:0.

Doch das blieb dem Kapitän vorbehalten, der eine Eingabe von Marvin Stefaniak Volley nahm und im Tor versenkte. Für den 25-Jährigen war es schon das fünfte Saisontor.

In der zweiten Hälfte wurde es richtig bitter für den Gegner. Denn Dynamo blieb hungrig, hielt das Tempo weiter hoch und strebte nach mehr.

Das wurde belohnt, denn erst köpfte Testroet nach Stefaniak-Freistoß das 3:0, später durfte Andreas Lambertz sein zweites Saisontor zum 4:0 bejubeln.

Stefaniak fügte seinem Scorerkonto die Vorlagen Nummer zehn und elf hinzu und ist damit in der Liga einsame Spitze.

In der Schlussphase durften noch Stürmer Mathias Fetsch und Defensivspezialist Jannik Müller ran. Dynamo spielte clever zu Ende und ließ überhaupt nichts mehr anbrennen.

Die Statistik zum Spiel

Taktische Aufstellung: 1 Blaswich - 7 Kreuzer, 4 Modica, 5 Hefele, 20 Müller (F.) - 6 Hartmann - 11 Eilers, 17 Lambertz, 34 Stefaniak, 22 Tekerci - 37 Testroet

Wechsel: 69. Minute: 19 Mathias Fetsch für 37 Pascal Testroet; 72. Minute: 15 Aias Aosman für 34 Marvin Stefaniak; 76. Minute: 18 Jannik Müller für 6 Marco Hartmann

Tore: 1:0 Sinan Tekerci (2. Minute), 2:0 Michael Hefele (35.), 3:0 Pascal Tstroet (52.), 4:0 Andreas Lambertz (62.)

Zuschauer: 26.483

Fotos: Dehli-News, Thomas Eisenhuth


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