Ex-Dynamo Stefaniaks traurige Rückkehr: „Ein komisches Gefühl“

Herzliche Begrüßung: Marvin Stefaniak wird von Niklaus Kreuzer umarmt.
Herzliche Begrüßung: Marvin Stefaniak wird von Niklaus Kreuzer umarmt.  © Eric Münch

Dresden - Es sollte die schnelle Rückkehr des „verlorenen Sohnes“ werden, doch die Wiedersehensfreude wurde getrübt: Ausgerechnet Marvin Stefaniak konnte am Samstag nicht an seiner alten Wirkungsstätte auflaufen.

Der 22-Jährige, der vor dieser Saison für zwei Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselt war, reiste mit seinem neuen Arbeitgeber zwar mit nach Dresden, verfolgte die Partie aber wegen einer Entzündung am Fuß nur als Zuschauer. Mit Maximilian Arnold wurde der zweite Ex-Dynamo beim VfL ebenfalls geschont.

In den Katakomben des DDV-Stadions, das für Stefaniak jahrelang so etwas wie sein zweites Wohnzimmer war, wurde Marvin herzlich von den ehemaligen Dresdner Mitspielern empfangen. Dennoch fühlte er sich nicht so recht wohl in seiner Haut.

„Es war unangenehm oder zumindest ein komisches Gefühl. Hier habe ich mit den Jungs in der Kabine jeden Tag Spaß gemacht. Und jetzt ist man halt ein Gegner...“

Von den Dynamo-Fans wurde Stefaniak ebenfalls freundlich empfangen: „Die haben mich wirklich gut aufgenommen, wollten Autogramme und Fotos. Es war dann schon komisch, nach dem Spiel links zu den anderen Fans zu gehen.“

Obwohl er nicht spielen konnte, ließ sich Stefaniak den Besuch in Dresden nicht entgehen.
Obwohl er nicht spielen konnte, ließ sich Stefaniak den Besuch in Dresden nicht entgehen.  © Picture Point/S. Sonntag
Von den Fans wurde der Aufstiegsheld freundlich empfangen.
Von den Fans wurde der Aufstiegsheld freundlich empfangen.  © Picture Point/S. Sonntag

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