1:1. Dynamo in Überzahl nur Remis gegen Aufsteiger

Michael Hefele brachte Dynamo regulär mit 1:0 in Führung, doch der Schiedsrichter gab den Treffer nicht.
Michael Hefele brachte Dynamo regulär mit 1:0 in Führung, doch der Schiedsrichter gab den Treffer nicht.

Von Dirk Löpelt

Würzburg - War das der erste kleine Dämpfer oder ist eigentlich nichts passiert? Dynamo ist bei Aufsteiger Kickers Würzburg nicht über ein 1:1 hinausgekommen.

Die beste Nachricht gab‘s bereits vor der Partie: Justin Eilers kann spielen! Dem Torjäger hatte es in den vergangenen Tagen in der Gesäßmuskulatur gezwickt. Die medizinische Abteilung konnte dieses P(r)oblem aber bis zum Anpfiff lösen.

Zunächst schien für die Gäste in der ausverkauften FLYERALARM Arena alles nach Plan zu laufen - nach neun Minuten hatten die fast 2000 mitgereisten Dresdner Fans die Führung bejubelt.

Nach Eckball von Marvin Stefaniak und Kopfball von Eilers trudelte die Kugel aus dem Gewühl heraus über die Linie. Doch Schiri-Assistent Andreas Steffens hob seinen Wimpel - Abseits.

Ab der 15. Minute spielten die Schwarz-Gelben in Überzahl. Schoppenhauer hatte Rot gesehen.
Ab der 15. Minute spielten die Schwarz-Gelben in Überzahl. Schoppenhauer hatte Rot gesehen.

Eine Fehlentscheidung, wie die Fernsehbilder eindeutig belegten.

Nächster Aufreger in der 14. Minute: Als Eilers durch war, holte Würzburgs Verteidiger Clemens Schoppenhauer die Sense raus - Notbremse! Schiri Arne Aarnink zückte die Rote Karte und schickte den Sünder zum Duschen.

Allerdings verlegte Aarnink den Tatort vor den Strafraum - kein Elfer, nur Freistoß, den Stefaniak über den Kasten schlenzte.

In Überzahl war Dynamo fortan noch überlegener, fand aber kein Mittel, den doppelten Würzburger Abwehrriegel zu knacken. Tim Väyrynen hatte noch die beste Chance, doch Kickers-Keeper Dominik Brunnhübner reagierte glänzend (62.).

Weil dem vermeintlichen Favoriten im Vorwärtsgang wenig einfiel, kamen die Würzburger auf dumme Gedanken. Mit ihrem ersten ordentlichen Konter machten sie doch tatsächlich die 1:0-Führung.

Dynamo-Keeper Janis Blaswich ließ den Schuss von Daniel Nagy unglücklich abprallen, Amir Shapourzadeh netzte ein (78.).

Dynamo aber nur kurz unter Schock: Aias Aosman drang in den Strafraum ein, Dominik Nothnagel steckte den Hintern raus - Schiri Aarninks Pfiff war wohl ein kleines Geschenk, weil einige Entscheidungen vorher nicht gerade zu Gunsten der Dresdner ausgefallen waren.

Michael Hefele trat an und verwandelte sicher - das 1:1. Wenigstens ein Punkt.

Würzburg trifft zum überraschenden 1:0.
Würzburg trifft zum überraschenden 1:0.
Hefele trifft per Elfer zum 1:1.
Hefele trifft per Elfer zum 1:1.

Fotos: Picture Point/Sven Sonntag


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