Dynamo gegen Schlusslicht! Gonther hat kein Mitleid mit Kumpel Heerwagen

Dresden - Sören Gonther war einer der wenigen Akteure, die nach der derben Pleite beim 1. FC Köln Rede und Antwort standen.

Sören Gonther (l.) zu seiner Zeit beim FC St. Pauli mit Torwart Philipp Heerwagen. Gonther spielt jetzt in Dresden, Heerwagen in Ingolstadt. Sonntag treffen sich die beiden Kumpels auf dem Rasen des Rudolf-Harbig-Stadions wieder.
Sören Gonther (l.) zu seiner Zeit beim FC St. Pauli mit Torwart Philipp Heerwagen. Gonther spielt jetzt in Dresden, Heerwagen in Ingolstadt. Sonntag treffen sich die beiden Kumpels auf dem Rasen des Rudolf-Harbig-Stadions wieder.  © Imago

Nun, vorm nächsten Spiel gegen Ingolstadt, spricht er erneut ein Machtwort - macht dem Gegner eine Kampfansage.

"Mit dem Köln-Thema ist jetzt Schluss", will Gonther erst wieder davon wissen, wenn das Rückspiel naht: "Dann können wir über eine mögliche Revanche reden."

Obwohl es unter der Woche einen erneuten Dämpfer gab, ist der 31-Jährige zuversichtlich, dass für Ingolstadt in Dresden nichts zu holen ist.

"Halle war nur ein Test", spült er die 1:4-Niederlage gegen den Drittligisten einfach runter. "Test- und Pflichtspiele haben nichts gemeinsam. Das hat man auch bei den Partien gegen Großaspach und Aue gesehen."

Im Oktober hatte Dynamo im Testspiel Großaspach mit 5:1 vom Platz gefegt, beim anschließenden Sachsenderby aber eine mäßige Vorstellung geboten.

Auf dem Papier sieht es heute nach einer vermeintlich einfachen Aufgabe aus. Ingolstadt ist Tabellenletzter, hat mit Abstand die schlechteste Tordifferenz der Liga und konnte seit neun Partien keinen Dreier mehr einfahren. Nicht einmal der Effekt des Trainerwechsels zündete.

Auch Sören Gonther war nach der bitteren 1:8-Klatsche der Dresdner Dynamos beim 1. FC Köln geschockt, hat die aber abgehakt. Gegen Ingolstadt will der 31-Jährige seine Abwehr besser organisieren.
Auch Sören Gonther war nach der bitteren 1:8-Klatsche der Dresdner Dynamos beim 1. FC Köln geschockt, hat die aber abgehakt. Gegen Ingolstadt will der 31-Jährige seine Abwehr besser organisieren.  © Imago

"Ich kenne das Gefühl, wie es ist, auf dem letzten Platz zu stehen", erinnert sich Gonther an die Saison 2016/17, als er mit seinem damaligen Verein FC St. Pauli ebenfalls nach 13 Spieltagen auf dem letzten Platz verweilte.

"Damals hatten wir allerdings erst sechs Punkte. Insofern sieht es bei Ingolstadt mit acht Zählern ja noch rosig aus."

Zwar meint der Verteidiger den Seitenhieb gegen die "Schanzer" nicht ganz ernst, doch er weiß:

"Die stehen mit dem Rücken zur Wand. Wenn wir ihnen nur den kleinen Finger reichen, werden sie sich daran hochziehen."

Und genau diesen Gefallen will Gonther den Oberbayern nicht tun, auch wenn er mit FCI-Keeper Philipp Heerwagen aus gemeinsamer Pauli-Zeit noch gut befreundet ist.

Kein Mitleid also mit dem Kumpel ...

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