Testroet-Show zum Sieg! Dynamo kaum noch zu stoppen

Torjubel! Torschütze Pascal Testroet (Dresden) wird nach seinem Tor zum 0:2 umjubelt.
Torjubel! Torschütze Pascal Testroet (Dresden) wird nach seinem Tor zum 0:2 umjubelt.

Von Thomas Schmidt

Osnabrück - Das Spitzenspiel ging überraschend klar aus: Tabellenführer Dynamo Dresden gewann beim drittplatzierten VfL Osnabrück vor 13782 Zuschauern 3:0 (2:0).

Die im Auswärtsweiß angetretenen Schwarz-Gelben bestimmten von Beginn an das Geschehen, weil die Gastgeber voller Respekt und deshalb verunsichert auftraten. Von deren starken Serie im Rücken war nichts zu spüren.
Den ersten Bock schoss VfL-Keeper Marvin Schwäbe, der den Ball in die Füße von Pascal Testroet spielte.

Der beste Dynamo-Torjäger der letzten Wochen war selbst überrascht davon und konnte das Ding nicht verwerten.
In der achten Minute war der 25-Jährige dann zur Stelle. Giuliano Modica fing einen Ball an der Mittellinie ab, Andreas Lambertz schickte Justin Eilers in den Strafraum und der legte quer auf Testroet, der die Kugel in den Kasten schob.

Doppel-Torschütze Pascal Testroet (Dresden).
Doppel-Torschütze Pascal Testroet (Dresden).

Das war Wasser auf die Mühlen der Gäste, die sich Chance um Chance erarbeiteten. Lambertz und Michael Hefele wurden geblockt oder scheiterten an Schwäbe. Dem half in der 27. Minute die Latte: Eine Eilers-Flanke hatte Niklas Kreuzer aus vollem Lauf ans Gebälk geköpft, von wo der Ball auf die Linie sprang. Auch im Nachsetzen brachte ihn Kreuzer nicht unter.

Das erledigte zehn Minuten danach Testroet, der nach herrlichem Lambertz-Zuspiel noch Kapitän Tobias Willers umkurvte und aus 13 Metern zum 0:2 vollendete.
Und die Niedersachsen? Hatten auch ihre Gelegenheiten. In der 32. Minute reagierte Blaswich nach einem Schuss aus Nahdistanz von Ex-Dynamo Halil Savran mit einem Riesenreflex. In der 38. Minute rettete Modica nach Christian Groß‘ Versuch aus elf Metern auf der Linie.
Nach dem Wechsel kein verändertes Bild. Eilers hatte nach Testroet-Vorarbeit das 0:3 auf dem Fuß, schoss aber Aias Aosman an (46.). Der wurde sechs Minuten später erneut als Prellwand benutzt - vom herausgeeilten Schwäbe. Doch der Ball sprang nicht in dessen Gehäuse.

In der 71. Minute schwächten sich die frustrierten Gastgeber: Alexander Dercho sah nach einer Sense in die Hacken von Kreuzer Rot. Die Gäste ließen nicht nach und wurden mit dem 0:3 belohnt: Diesmal legte Testroet für Eilers auf (85.).

Der Dresdner Testroet jubelt nach seinem Tor zum 0:1 mit Justin Eilers.
Der Dresdner Testroet jubelt nach seinem Tor zum 0:1 mit Justin Eilers.

Fotos: Osnapix (2), imago (1)


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