DFB-Sportgericht schmettert Aue-Einspruch ab

Claudio Michele Rizzi traf zum umstrittenen 1:0 für Großaspach.
Claudio Michele Rizzi traf zum umstrittenen 1:0 für Großaspach.

Frankfurt/Main - Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch des FC Erzgebirge Aue gegen die Wertung des mit 0:2 verlorenen Drittliga-Spiels bei der SG Sonnenhof Großaspach am 2. August 2015 im Einzelrichter-Verfahren zurückgewiesen.

"Der Einspruch ist nicht begründet, da in der beanstandeten Szene kein Regelverstoß von Schiedsrichter Justus Zorn vorlag. Daher ist der Einspruch zurückzuweisen", so Richter Robert Deller.

Erzgebirge Aue hatte seinen Einspruch damit begründet, dass das Zustandekommen des Führungstreffers zum 1:0 in der 19. Minute irregulär gewesen sei.

Schiedsrichter Zorn hatte auf Freistoß für Großaspach entschieden und sein Freistoßspray gezückt. Als FCE-Keeper Martin Männel seine Mauer stellen wollte, schaltet Großaspachs Claudio Michele Rizzi blitzschnell und schoss zum 1:0 ein.

„Wir haben das Schreiben erhalten und werden uns im Verein nochmal zusammensetzen, alles prüfen lassen und dann entscheiden, ob wir vor das Sportgericht gehen“, ließ FCE-Präsident Helge Leonhardt offen, ob der FCE das Urteil akzeptiert oder dagegen vorgeht.

Gegen die Entscheidung des Einzelrichters kann binnen 24 Stunden mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragt werden.

Die wütenden Proteste der Auer bei Schiri Justus Zorn waren vergebens.
Die wütenden Proteste der Auer bei Schiri Justus Zorn waren vergebens.

Fotos: Picture Point


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