Vor Eintracht-Match auf Schalke: Überraschendes Comeback von Bas Dost?

Frankfurt am Main - Nur einen Tag nach dem durchaus glücklichen Weiterkommen in der Europa League, trotz der 2:3-Niederlage gegen Vitoria Guimaraes (TAG24 berichtete), mussten sich Eintracht Frankfurt und Coach Adi Hütter (49) auf den nächsten Bundesliga-Kracher am Sonntag (15. Dezember/18 Uhr) beim FC Schalke 04 einstellen.

Fotomontage: Stürmer Bas Dost (Li.) könnte Eintracht-Coach Adi Hütter durchaus früher als zunächst gedacht wieder zur Verfügung stehen.
Fotomontage: Stürmer Bas Dost (Li.) könnte Eintracht-Coach Adi Hütter durchaus früher als zunächst gedacht wieder zur Verfügung stehen.  © Montage: John Walton/PA Wire/dpa, DPA/Arne Dedert

Natürlich war die Dusel-Qualifikation für die K.o.-Runde weniger als 24 Stunden nach dem Abpfiff noch immer omnipräsent. Dennoch versuchte der österreichische Fußballlehrer die Aufmerksamkeit der Pressevertreter möglichst auf das bevorstehende Spiel zu lenken.

Und das gelang ihm zum Einstieg mit einer Kracher-Nachricht schon einmal ziemlich gut: "Bas Dost konnte heute wieder trainieren. Es gab genauere Untersuchungen... aktuell ist er wieder beschwerdefrei", so die frohe Kunde Hütters. Ein Einsatz auf Schalke sei aber dennoch nahezu undenkbar, lediglich "für ein paar Minuten" könnte es im äußersten Notfall reichen.

Weitaus wahrscheinlicher sei dagegen eine Rückkehr für das letzte Hinrundenspiel am 22. Dezember (18 Uhr) beim SC Paderborn. Ganz vermeiden ließ sich ein Rückblick auf die Europa-League-Niederlage vom Vorabend dann aber doch nicht gänzlich. Darüber hinaus gab Hütter zu Protokoll, was seinem Team aktuell im Allgemeinen abgeht.

"Uns fehlt es aktuell an ein paar Grundtugenden, an der taktischen Disziplin. In der Defensive verteidigen wir nicht immer kompakt genug, in der Offensive kommt oft der letzte Ball nicht an", sagte er und fügte an, genau an diesen Punkten den sprichwörtlichen Hebel bei seiner Eintracht ansetzen zu wollen.

Dass man in Gelsenkirchen durchaus als Außenseiter in die Partie geht, ist dem 49-Jährigen durchaus bewusst. Im Voraus abschenken wolle er das Spiel aber keinesfalls: "Ich bleibe immer zuversichtlich. Wir wollen auch am Sonntag auf Schalke punkten, auch wenn wir nun vielleicht der Außenseiter sind", stellte Hütter abschließend klar.

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