Eklat bei Eintracht gegen Hertha: Machte der Vierte Offizielle gemeinsame Sache mit den Berlinern?

Frankfurt am Main - Dass Eintracht-Frankfurt-Trainer Adi Hütter (49) keinesfalls zufrieden mit der Schiedsrichter-Leistung von Christian Dingert (39) beim Freitagsspiel gegen Hertha BSC war (2:2/TAG24 berichtete), daraus machte der Österreicher im Anschluss an die Partie keinen Hehl. Doch es könnte noch einen weiteren Grund zum Aufregen für den Fußballlehrer geben.

Eintracht-Coach Adi Hütter war mit allgemeinen Schiedsrichter-Leistung beim Spiel gegen die Hertha nicht zufrieden.
Eintracht-Coach Adi Hütter war mit allgemeinen Schiedsrichter-Leistung beim Spiel gegen die Hertha nicht zufrieden.  © dpa/Uwe Anspach

Denn wie die Bild am Sonntag berichtete, habe es neben den beiden nachträglich aberkannten Eintracht-Toren von Daichi Kamada (38.) und Sebastian Rode (71.) sowie der laut Hütter völlig unberechtigten gelben Karte für Almamy Touré (52.) einen weiteren möglichen Skandal abseits des Rasens gegeben.

Wie das Blatt schrieb, soll der vierte Offizielle, Christian Gittelmann (36) auf Anraten von Schiedsrichter Dingert, der Hertha-Bank nahegelegt haben, den stark gelb-rot-gefährdeten Ondrej Duda (25) schnellstmöglich auszuwechseln.

Dieser hatte bereits in der 9. Spielminute Gelb gesehen, bewegte sich am Rande des Platzverweises. In der 49. Minute nahm Neu-Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann (55) den Slowaken dann vom Feld.

Eine - falls so vorgefallene - sehr fragwürdige Aktion des Unparteiischen, zu der sich Hütter nur bedingt äußerte: "Ich kann das nicht bestätigen, habe auch nur gehört, dass es so gewesen sein soll. Das ist auch eigenartig. Vielleicht könnte uns das mal passieren", sagte der 49-Jährige auf Nachfrage der Bild-Zeitung.

Verständlich ist dieser Wunsch allemal. Immerhin hat die Eintracht in der laufenden Bundesliga-Saison bereits drei Platzverweise kassiert.

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