Der Kölner Jung: Für Aues Cacutalua ein Erlebnis

Aue - "Me stonn zo dir, FC Kölle!" Es war Gänsehaut pur, als die Kölner Einlaufhymne lief, 48.000 Fans ihre Schals schwenkten, lauthals mitsangen und die Teams den Rasen betraten.

Diesen Zweikampf mit Kölns Torjäger Simon Terodde (l.) konnte Malcolm Cacutalua für sich entscheiden.
Diesen Zweikampf mit Kölns Torjäger Simon Terodde (l.) konnte Malcolm Cacutalua für sich entscheiden.  © dpa/Marius Becker

Der Großteil der Auer kannte das bisher nur aus dem Fernsehen. Einer, der es schon live erlebt hat, war Malcolm Cacutalua.

Der 23-Jährige wurde in Troisdorf geboren, das vor den Toren der Millionenstadt liegt. Er ist ein Kölner Jung. Von 2006 bis 2009 wurde er in der Jugend des 1. FC ausgebildet. "Es ist schon eine Weile her, das ich letztmals hier war. Als Kind war ich oft im Stadion, habe auch mit den Kölnern mitgefiebert", sagte Cacutalua nach dem 1:3 im RheinEnergie-Stadion. "Das war schon ein Erlebnis, zumal meine Familie und meine ganzen Freunde auf der Tribüne saßen", erklärte der Innenverteidiger.

Aber rein zum Privatvergnügen war er natürlich mit seiner Mannschaft nicht nach Köln gekommen. Sehen, staunen und wieder heimfahren, das wollte keiner. Cacutalua selbst hat einen guten Job abgeliefert, hat das verteidigt, was zu verteidigen war. "Wir hatten uns vorgenommen, etwas zu holen. Es sah lange ordentlich aus. Gerade in der ersten Hälfte haben wir sehr gut gespielt. Am Ende hat sich doch die höhere individuelle Klasse durchgesetzt. Köln ist halt kein normaler Zweitligist."

Weder sportlich noch von der Atmosphäre her.

Titelfoto: dpa/Marius Becker


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