Stark! Aue-Boss Leonhardt will CFC-Nachwuchs retten

Chemnitz/Aue - FCE-Präsident Helge Leonhardt will den Nachwuchs des Chemnitzer FC retten. Er bietet den Himmelblauen eine mögliche Unterstützung an.

Helge Leonhardt will helfen.
Helge Leonhardt will helfen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

"Ich kann mir vorstellen, dass wir uns dabei engagieren. Dabei sind alle Richtungen offen. Allerdings bedarf es dafür intensiver Gespräche", sagt der 60-Jährige TAG24.

"In diesem Fall muss die sportliche Rivalität zurückstehen. Hier geht es um unsere Jugend, unsere Zukunft, soziale Aspekte und die gesamte Region. Die Jungs wollen einfach nur Fußball spielen, das will ich ihnen ermöglichen. Die Trainer sollen wieder in Lohn und Brot stehen, das sind alles ausgewiesene Fachleute, viele kenne ich persönlich. Der Nachwuchs-Fußball darf nicht sterben", sagt er.

Leonhardt kann bei seinem Vorhaben auf den Verband zählen, dem es wie ihm um die jungen Leute geht: "Auch der Präsident des Sächsischen Fußballverbandes, Hermann Winkler, bat mich in einem Telefonat darum, mir die Sache anzuschauen. Ich soll es versuchen, das möglich zu machen und das werde ich tun, sofern es gewünscht wird von Insolvenzverwalter Klaus Simon und/oder dem Vereinsvorsitzenden Andreas Georgi."

Mit beiden möchte er sich an einen Tisch setzen. "Wir müssen mal reden unter Männern. Ich möchte mich nicht aufdrängen, es muss allen gewollt werden. Dann werde ich nach allen Seiten prüfen, ob ein Engagement möglich ist."

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