Dotchev weckt Riedel und Co.

Aufmerksam und sicher zeigte sich Julian Riedel (r.) gegen Mainz. Hier klärte er vor Marcel Costly.
Aufmerksam und sicher zeigte sich Julian Riedel (r.) gegen Mainz. Hier klärte er vor Marcel Costly.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Das war cool. Nach dem Cottbus-Spiel wurde Julian Riedel von FCE-Trainer Pavel Dotchev noch auf Randsteingröße zusammengefaltet. Gegen Mainz spielte er wie ausgewechselt. So, als hätte es nie Kritik gegeben.

„Wir haben ein paar Einzelgespräche geführt in dieser Woche“, nannte Riedel den Grund für die Leistungssteigerung seinerseits und die der gesamten Mannschaft. Was gesprochen wurde, verriet der 24-Jährige nicht.

Aber es hat den Knoten wohl gelöst: „Wir haben uns im Laufe der Saison einiges erarbeitet. Ich denke, da muss man der Mannschaft auch mal eingestehen, dass da Denkprozesse entstehen, die du vor paar Spielen noch nicht gehabt hast, weil du dich damit noch nicht beschäftigt hast. So geht es in die Endphase und plötzlich bist du Zweiter. Da hat der eine oder andere eventuell an die Konsequenzen gedacht. Was können wir gewinnen? Was können wir verlieren? Worum geht es jetzt?“, sprudelte es aus ihm heraus.

Seine Worte klangen nach dem 1:0 gegen Mainz II. wie eine Befreiung. Die war es nicht nur für die Mannschaft, sondern vor allem für ihn.

Das zeigt dann doch, dass einige zu sehr nachgedacht und darüber die Leichtigkeit verloren haben. „Der Trainer hat vor dem Spiel gesagt: ,Jungs, Wenn wir das spielen, was wir können, wenn wir frei spielen, dann sind wir kaum zu stoppen.‘ Und das haben wir gezeigt. Die Leichtigkeit war wieder da, auch wenn es am Ende nur ein 1:0 war“, erklärte er, wie motivierend Pavel Dotchevs Worte nach dem Cottbus-Spiel gewesen sein müssen.

Sie taten Riedel und Co. sehr gut.

Foto: Picture Point/Sonntag


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